Sibirien ist für seine Taiga berühmt. Für mich, die ich in Sibirien geboren bin und dort den größten Teil meines Lebens verbracht habe, ist sie nicht einfach eine riesige grüne Fläche auf der Landkarte. Sie ist ein Wald, in dem Tausende Tierarten leben, Nahrung finden und ihre Jungen aufziehen.
Die Wälder Amazoniens und die sibirische Taiga werden oft als „Lungen des Planeten“ bezeichnet. Das ist ein Bild, doch dahinter steht eine sehr reale Rolle der Wälder: Sie speichern Kohlenstoff, sind am Wasserkreislauf beteiligt und tragen zur Regulierung des Klimas bei. Beim Schutz der Wälder geht es heute nicht nur um Amazonien. Auch die sibirische Taiga leidet unter Bränden, Holzeinschlag, darunter illegalem, und der Zerstörung von Waldökosystemen.
Die Erwärmung, eine frühe Schneeschmelze und trockenes Wetter können die Voraussetzungen für eine längere und gefährlichere Waldbrandsaison schaffen. Brände und Holzeinschlag verändern wiederum die Lebensräume der Tiere. Doch hinter dem Begriff „Lebensraumverlust“ kann etwas Einfaches aus dem Blick geraten: Ein Tier braucht einen Ort zum Leben und etwas zu fressen.
Wenn ein Bär in der Nähe von Wohnhäusern auftaucht, sehen wir zunächst eine Gefahr. Diese Gefahr ist real: Bei Begegnungen kommen auch Menschen ums Leben. Menschen müssen geschützt werden. Aber ich möchte auch verstehen, was dem Auftauchen des Tieres vorausging: Hatte es genügend natürliche Nahrung? Was war mit dem Wald geschehen? Hatte es Brände, Holzeinschlag oder einen schlechten Ertrag bei Beeren und Nüssen gegeben? Und welche Rolle spielten zugängliche Müllhalden und Lebensmittelabfälle, die Tiere daran gewöhnen, in unserer Nähe nach Nahrung zu suchen?
Der Abschuss eines gefährlichen Bären kann als letztes Mittel unvermeidlich sein. Doch er beantwortet nicht die Frage, warum die Gefahr entstanden ist und was sich ändern muss, damit sie sich nicht wiederholt. Wenn menschliche Aktivitäten Lebensräume und Nahrungsgrundlagen von Tieren zerstören, beginnt unsere Verantwortung lange vor der Begegnung mit einem Bären am Dorfrand.
Für mich sind diese Ereignisse ein Anlass, zu untersuchen, wie sich der globale Klimawandel und die Zerstörung der Wälder im konkreten Leben sibirischer Regionen zeigen. Das Klima verändert sich durch den Ausstoß von Treibhausgasen, darunter Kohlendioxid und Methan. Der Verlust von Wäldern verschärft das Problem: Gespeicherter Kohlenstoff wird freigesetzt, und natürliche Prozesse, von denen Menschen wie Tiere abhängen, werden gestört.
Ich möchte nicht von vornherein jedes Auftauchen eines Bären als Folge des Klimawandels oder des Holzeinschlags deuten. Ich möchte diesen Zusammenhang anhand von Daten zu Wetter, Bränden, Waldzustand und natürlicher Nahrung prüfen. Denn die Geschichte eines Bären in der Nähe eines Wohnhauses kann weit entfernt von diesem Haus beginnen — dort, wo wir aufgehört haben, wahrzunehmen, was mit der Taiga geschieht.
Jajlju: Wald, Gärten und Bären
Im Dorf Jajlju im Altai wurden im Sommer und Herbst 2026 Bären in der Nähe von Häusern und Obstbäumen beobachtet. Beschäftigte des Altai-Naturreservats berichteten, wie die Tiere Äpfel und Birnen fraßen und auf die Grundstücke kamen. Eine Reportage aus dem Dorf vom Oktober beschreibt eine einfache Abfolge: Als auf dem Schulhof keine zugänglichen Früchte mehr vorhanden waren, blieben die Besuche der Bären aus.[1]
In dieser Geschichte lagen zwei Nahrungsquellen dicht beieinander. In der Taiga am Telezker See wurde ein schlechter Samenertrag der Sibirischen Zirbelkiefer beschrieben. Im Dorf aber wuchsen Obstbäume. Für das Tier lagen Waldnahrung und Gartenfrüchte im selben Raum, obwohl die Menschen eine Grenze dazwischen zogen: Hier ist die Taiga, und hier ist unser Grundstück.
Ab dem 22. August wurden in der Nähe von Jajlju Patrouillen eingerichtet. Bis Mitte Oktober hatte sich die Lage entspannt, hieß es in einem Bericht über die Arbeit der Inspektoren. Zwischen diesen beiden Zeitpunkten lagen fast zwei Monate, in denen die Menschen mit Bären in unmittelbarer Nähe lebten.[2]
Ähnliches war hier schon früher geschehen. In seiner Beschreibung der Saison 2018 berichtete der Reservatsmitarbeiter Juri Kalinkin von etwa zwölf verschiedenen Bären, die im September und Oktober bei Jajlju beobachtet worden waren. Zirbelnüsse gab es damals nur wenige. Vogelbeere, Schneeball und Johannisbeere trugen dagegen reichlich Früchte, Heidelbeere und Himbeere brachten mittlere Erträge.[3]
Dieses Detail hilft zu verstehen, was Nahrungsmangel bedeutet. Ein Wald kann grün bleiben und Beeren hervorbringen, während es nur wenige Nüsse gibt, die für die Ernährung im Herbst wichtig sind. Für ein Tier zählen die Zusammensetzung, die Menge und die Verfügbarkeit der Nahrung gerade in der Zeit, in der es Reserven für den Winter anlegen muss.
Deshalb beginnt die Geschichte von Jajlju nicht mit der ersten Meldung über einen Bären an einem Haus. Zu ihr gehören die vorangegangenen Jahreszeiten, die Entwicklung der Pflanzen, ihre Erträge und die Gärten, in denen das Tier einen Ersatz für seine gewohnte Nahrung findet.
Eine Waldhütte, an der seit dem Frühjahr ein Bär beobachtet wurde
In Transbaikalien hielt eine Wildkamera eine andere Abfolge fest. Im Einzugsgebiet des Flusses Bolschaja Buretscha wurde am 14. und 27. Mai sowie am 4. und 11. Juni 2026 ein Bär an einer Unterkunftshütte in der Taiga registriert. Am 3. August zeichnete die Kamera auf, wie ein Bär die Tür öffnete und hineinging.
Diese Daten nennt ein Beitrag von CHITA.ru, der auf einer Mitteilung des Sochondinski-Naturreservats beruht. Darin beschrieben die Beschäftigten auch geringe Erträge bei Zirbelnüssen, Rauschbeeren und Preiselbeeren. Sie vermuteten, dass der Bär nach Nahrung suchte; die genauen Beweggründe seines Verhaltens lassen sich nicht feststellen. In solchen Hütten lagern Menschen Lebensmittel.[4]
Hier sind die Beobachtungsdaten wichtig: Schon im Frühjahr wurde ein Bär an dem von Menschen errichteten Gebäude registriert, also vor den beschriebenen schlechten Erträgen im Spätsommer. Ob festgestellt wurde, dass alle Aufnahmen dasselbe Tier zeigen, geht aus dem Beitrag nicht hervor.
Für Menschen bietet eine solche Hütte Schutz und Vorräte für einen längeren Aufenthalt in der Taiga. Auch für einen Bären werden die dort gelagerten Lebensmittel Teil seines erreichbaren Umfelds. So entsteht mitten im Wald, weit entfernt von einer Siedlung, eine menschliche Nahrungsquelle.
Gebiet Tomsk und Kusbass: Was geschah mit der Nahrung?
Im Gebiet Tomsk bewertete bereits die Juli-Prognose der russischen Forstbehörde Rosleschos den Ertrag von Zirbelnüssen, Preiselbeeren und Moosbeeren mit zwei von fünf Punkten.[5] Bis September lagen Beschreibungen der tatsächlichen Saison vor. Andrej Kolomin, Leiter der regionalen Jagdbehörde, sprach in einem Interview am 23. September von einer sehr schwachen Nahrungsgrundlage und von kleinen, ungleichmäßig vorkommenden Heidelbeeren.[6]
Eine andere Seite derselben Saison erlebte ein Nussaufkäufer. In einem Interview im Oktober berichtete er über rückläufige Lieferungen aus Basoi im Gebiet Tomsk und Tissul im Kusbass.[7] Dieser indirekte Hinweis stimmt mit den Berichten über schlechte Erträge überein. Die aufgekauften Mengen hängen allerdings auch von den Bedingungen des Sammelns und des Handels ab und messen für sich genommen nicht den Ertrag des Waldes.
Die Forstbehörde des Kusbass führte in ihrer Mitteilung vom 20. August Lebensmittelabfälle und Überreste von Haustieren ausdrücklich als Gründe dafür an, dass Bären in der Nähe von Ortschaften auftauchten. Im September kamen schlechte Erträge und mögliche Wanderungen von Tieren aus benachbarten Regionen als Erklärungen hinzu.[8, 9]
Auch diese Geschichte hat im Kusbass eine Vorgeschichte. Ein Beitrag vom April 2021 über zwei junge Bären am Berg Syrkaschinskaja in Meschduretschensk beschrieb, wie sie auf einer Müllhalde Nahrung fanden und von Menschen gefüttert wurden. Die Geschichte endete mit dem Abschuss der Tiere.[10]
Müllplätze, Lebensmittelreste und Fütterungen gehen auf Menschen zurück. Sie vermitteln dem Tier eine wiederkehrende Erfahrung: In unserer Nähe gibt es etwas zu fressen. Wenn es später bei Menschen auftaucht, setzt sich diese Erfahrung fort.
Sibirien · 2018–2026
Bären in der Nähe von Menschen: neun Jahre in vier Regionen
Für jede Region ist jedes Jahr seit 2018 dargestellt. Farbige Balken kennzeichnen gefundene Werte; eine gestrichelte Zeile markiert eine Lücke in den gesammelten Daten. Manche Zahlen erfassen nur einen Teil der Saison: Der Zeitraum steht neben dem jeweiligen Wert.
Die Regionen haben unterschiedliche Skalen. Meldungen und Anrufe können dasselbe Ereignis mehrfach betreffen; ihre Zahl entspricht nicht der Zahl der Bären oder Angriffe. Vollständige, vergleichbare Jahresreihen liegen noch nicht für alle vier Regionen vor.
Gebiet Nowosibirsk
Registrierte Fälle des Auftauchens von Bären in der Nähe von Menschen
- 2018Kein Wert gefunden
- 201913 [30]
Gesamtes Jahr
- 202017 [30]
Gesamtes Jahr
- 20216 [30]
Gesamtes Jahr
- 202212 [30]
Gesamtes Jahr
- 202314 [30]
Seit Jahresbeginn; veröffentlicht am 22. September
- 2024Kein Wert gefunden
- 2025Kein Wert gefunden
- 202643 [26]
Januar–September
2019–2022: Jahresangaben aus einer rückblickenden Veröffentlichung von NGS mit Daten des Ministeriums für Naturressourcen. Die Angaben für 2023 und 2026 erfassen nur einen Teil des Jahres. Die Zahlen 77 und 83 für 2024–2025 beziehen sich auf sämtliche Wildtiere und sind nicht in die Bärenreihe aufgenommen.
Gebiet Kemerowo — Kusbass
Meldungen an die Polizei über Bären in Ortschaften
- 2018Kein Wert gefunden
- 2019Kein Wert gefunden
- 2020Kein Wert gefunden
- 2021Kein Wert gefunden
- 2022Kein Wert gefunden
- 2023Kein Wert gefunden
- 2024102 [31]
Gesamtes Jahr
- 202595 [31]
Gesamtes Jahr
- 20262 600 [31]
Seit Jahresbeginn; veröffentlicht am 2. Oktober
Alle drei Werte stammen aus einem Meldekanal: der Polizeidienststelle, nach Angaben der Regionaldirektion des Innenministeriums. Die Zahl für 2026 erfasst ein unvollständiges Jahr. Mehrere Meldungen können dasselbe Ereignis betreffen. Die früher genannten 30 und 35 Meldungen direkt an das Forstministerium stammen aus einem anderen Meldekanal und sind gesondert in der Anmerkung aufgeführt.
Gebiet Irkutsk
Anrufe und Meldungen zu Bären
- 2018Kein Wert gefunden
- 2019Kein Wert gefunden
- 2020Kein Wert gefunden
- 202149 [32]
Seit Jahresbeginn; veröffentlicht am 24. September
- 2022Kein Wert gefunden
- 2023Kein Wert gefunden
- 2024Mehr als 20 [33]
Seit Jahresbeginn; veröffentlicht am 5. Juli
- 2025Kein Wert gefunden
- 2026Mehr als 1 500 [28]
Aktivitätszeitraum; veröffentlicht am 19. September
Es handelt sich um drei veröffentlichte Zwischenstände mit unterschiedlichem Erfassungsumfang. 2021 betrafen die Meldungen Bären in der Nähe von Menschen, auch auf Industriegelände; 2024 ging es um Bären an Ortschaften; 2026 waren es Meldungen an Leitstellen über Bären bei Siedlungen und Straßen. Diese Angaben lassen sich nicht als einheitliche Reihe einer einzigen Behörde lesen.
Region Krasnojarsk
Anrufe und Meldungen an das Regionalministerium
- 2018Mehr als 280 [34]
Saison bis zum Veröffentlichungsdatum 17. Oktober
- 2019115 [35]
Seit Jahresbeginn; veröffentlicht am 15. August
- 2020Kein Wert gefunden
- 2021Kein Wert gefunden
- 2022Kein Wert gefunden
- 2023Kein Wert gefunden
- 2024Mehr als 40 [36]
Seit Jahresbeginn; veröffentlicht am 11. Juli
- 2025Kein Wert gefunden
- 2026Mehr als 1 000 [29]
Seit Jahresbeginn; veröffentlicht am 17. September
Gezeigt werden saisonale Zwischenstände, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten veröffentlicht wurden. Für 2018 stammt der Wert aus einem Bericht derselben Saison: mehr als 280. Ein Beitrag vom August 2019 nennt für das Vorjahr 200; die vorliegenden Materialien erklären die Abweichung nicht. Für 2026 bleibt die Formulierung des September-Interviews erhalten: „mehr als tausend Meldungen“.
Zeiträume, Meldekanäle und Quellen
Kusbass: Das Forstministerium erhielt 30 Meldungen im Jahr 2025 und 35 seit Beginn des Jahres 2026, wie der Beitrag vom 20. August berichtet. Diese Erfassung ist von der Polizeireihe getrennt. [27]
Region Krasnojarsk: Ein weiterer NGS24-Beitrag vom 1. Oktober 2026 nennt mehr als 500 „offizielle Meldungen“. Das Material erklärt nicht, wie sich diese Kennzahl von den mehr als tausend „Meldungen“ im September-Interview unterscheidet. Beide Beiträge sind gespeichert; aus ihnen wird keine Veränderung der Ereigniszahl berechnet. Beitrag vom 1. Oktober.
| Region | Jahr | Wert | Zeitraum | Meldekanal | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Gebiet Nowosibirsk | 2018 | Kein Wert gefunden | — | — | — |
| Gebiet Nowosibirsk | 2019 | 13 | Gesamtes Jahr | Ministerium für Naturressourcen | [30] |
| Gebiet Nowosibirsk | 2020 | 17 | Gesamtes Jahr | Ministerium für Naturressourcen | [30] |
| Gebiet Nowosibirsk | 2021 | 6 | Gesamtes Jahr | Ministerium für Naturressourcen | [30] |
| Gebiet Nowosibirsk | 2022 | 12 | Gesamtes Jahr | Ministerium für Naturressourcen | [30] |
| Gebiet Nowosibirsk | 2023 | 14 | Seit Jahresbeginn; veröffentlicht am 22. September | Ministerium für Naturressourcen | [30] |
| Gebiet Nowosibirsk | 2024 | Kein Wert gefunden | — | — | — |
| Gebiet Nowosibirsk | 2025 | Kein Wert gefunden | — | — | — |
| Gebiet Nowosibirsk | 2026 | 43 | Januar–September | Ministerium für Naturressourcen | [26] |
| Gebiet Kemerowo — Kusbass | 2018 | Kein Wert gefunden | — | — | — |
| Gebiet Kemerowo — Kusbass | 2019 | Kein Wert gefunden | — | — | — |
| Gebiet Kemerowo — Kusbass | 2020 | Kein Wert gefunden | — | — | — |
| Gebiet Kemerowo — Kusbass | 2021 | Kein Wert gefunden | — | — | — |
| Gebiet Kemerowo — Kusbass | 2022 | Kein Wert gefunden | — | — | — |
| Gebiet Kemerowo — Kusbass | 2023 | Kein Wert gefunden | — | — | — |
| Gebiet Kemerowo — Kusbass | 2024 | 102 | Gesamtes Jahr | Polizei | [31] |
| Gebiet Kemerowo — Kusbass | 2025 | 95 | Gesamtes Jahr | Polizei | [31] |
| Gebiet Kemerowo — Kusbass | 2026 | 2 600 | Seit Jahresbeginn; veröffentlicht am 2. Oktober | Polizei | [31] |
| Gebiet Irkutsk | 2018 | Kein Wert gefunden | — | — | — |
| Gebiet Irkutsk | 2019 | Kein Wert gefunden | — | — | — |
| Gebiet Irkutsk | 2020 | Kein Wert gefunden | — | — | — |
| Gebiet Irkutsk | 2021 | 49 | Seit Jahresbeginn; veröffentlicht am 24. September | Meldungen aus der Bevölkerung, Angaben der Wildtierschutzbehörde | [32] |
| Gebiet Irkutsk | 2022 | Kein Wert gefunden | — | — | — |
| Gebiet Irkutsk | 2023 | Kein Wert gefunden | — | — | — |
| Gebiet Irkutsk | 2024 | Mehr als 20 | Seit Jahresbeginn; veröffentlicht am 5. Juli | Meldungen über Bären an Ortschaften | [33] |
| Gebiet Irkutsk | 2025 | Kein Wert gefunden | — | — | — |
| Gebiet Irkutsk | 2026 | Mehr als 1 500 | Aktivitätszeitraum; veröffentlicht am 19. September | Zentrale Leitstelle | [28] |
| Region Krasnojarsk | 2018 | Mehr als 280 | Saison bis zum Veröffentlichungsdatum 17. Oktober | Meldungen an das Ministerium | [34] |
| Region Krasnojarsk | 2019 | 115 | Seit Jahresbeginn; veröffentlicht am 15. August | Meldungen aus der Bevölkerung | [35] |
| Region Krasnojarsk | 2020 | Kein Wert gefunden | — | — | — |
| Region Krasnojarsk | 2021 | Kein Wert gefunden | — | — | — |
| Region Krasnojarsk | 2022 | Kein Wert gefunden | — | — | — |
| Region Krasnojarsk | 2023 | Kein Wert gefunden | — | — | — |
| Region Krasnojarsk | 2024 | Mehr als 40 | Seit Jahresbeginn; veröffentlicht am 11. Juli | Meldungen an das Ministerium für Naturressourcen | [36] |
| Region Krasnojarsk | 2025 | Kein Wert gefunden | — | — | — |
| Region Krasnojarsk | 2026 | Mehr als 1 000 | Seit Jahresbeginn; veröffentlicht am 17. September | Meldungen an das Ministerium für Naturressourcen | [29] |
Altai · Brände, Nahrung und Beobachtungen
Was mit dem Wald und den Bären geschah
Die Brandreihe erfasst das gesamte Altai-Naturreservat. Die Beobachtungen zur Nahrung und zu den Bären beziehen sich auf die Umgebung von Jajlju und die Taiga am Telezker See.
Vom Feuer erfasste Fläche
Altai-Naturreservat · Hektar je Kalenderjahr
Die Nullen für 2020 und 2022 stehen in der Originaltabelle. Endgültige Angaben für 2025–2026 wurden im gesammelten Material nicht gefunden; Striche kennzeichnen Lücken. Die vom Feuer erfasste Fläche ist nicht gleichbedeutend mit der Fläche des durch Feuer abgestorbenen Waldes. [25]
Wenig Nüsse, aber nicht alle Beeren waren knapp
Geringer Ertrag an Zirbelnüssen. Gute Erträge bei Vogelbeere, Schneeball und Johannisbeere; mittlere bei Heidelbeere und Himbeere.
Etwa 12 verschiedene Bären wurden im September und Oktober bei Jajlju gesehen. [3]
Das gesammelte Material enthält keine vergleichbare Jahresreihe zu den Erträgen der Nahrungspflanzen und den Besuchen von Bären bei Jajlju.
Wenig Samen der Sibirischen Zirbelkiefer, Obst in den Gärten
Bären fraßen Äpfel und Birnen in der Nähe von Häusern. Die Besuche auf dem Schulgelände hörten auf, als keine zugänglichen Früchte mehr vorhanden waren.
Ab dem 22. August gab es Patrouillen; bis Mitte Oktober hatte sich die Lage entspannt. [1] [2]
Diese Chronologie umfasst Angaben zu unterschiedlich großen Gebieten. Um einzelne Brände mit Besuchen von Bären bei Jajlju in Verbindung zu bringen, braucht es kartierte Brandgrenzen und Informationen zu Nahrungsgebieten. Die Summe der Brandflächen des gesamten Reservats stellt diesen lokalen Zusammenhang nicht her.
Quelle der Brandreihe ansehen
Beregoschew und Mitautoren, 2025, Tabelle 1, gedruckte S. 7. Die Tabelle nennt Gewitter als Ursache der dargestellten Brände. Gespeichertes PDF öffnen.
Was nach Holzeinschlag und Feuer bleibt
Mit der Erwärmung verändern sich auch die Bedingungen, unter denen Wälder brennen. Scholten und Mitautoren untersuchten extreme Waldbrandsaisons im Nordosten Sibiriens und zeigten das Zusammenwirken früher Schneeschmelze und veränderter Luftströmungen in großen Höhen: Sie begünstigten ungewöhnlich warme und trockene Bedingungen, auf die eine hohe Gewitter- und Brandaktivität folgte. Wenn der Schnee früher schmilzt, können brennbare Materialien im Wald länger austrocknen, und der Zeitraum, in dem sich Feuer ausbreiten kann, verlängert sich. Das ist ein belegter Mechanismus für die Entstehung brandbegünstigender Bedingungen. Die Gründe für das Auftauchen einzelner Bären werden anhand örtlicher Angaben zu Nahrung, Waldzustand und zugänglichen Nahrungsquellen in der Nähe von Menschen untersucht.[24]
Ein Jahr mit schlechten Erträgen und der Verlust eines Nahrungsgebiets sind unterschiedliche Vorgänge. Im ersten Fall bleiben die Pflanzen an ihrem Standort, tragen aber wenige Früchte. Im zweiten verändert sich der Wald selbst: Bäume wurden gefällt oder sind abgestorben, die Vegetation wurde durch Feuer beschädigt, die bisherige Nahrung ist von der Fläche verschwunden.
Eine sibirische Studie von Jelena Kukawskaja und Mitautoren zeigt, wie Holzeinschlag und Brände ihre Folgen gegenseitig verstärken können. Die Forschenden untersuchten hundert Probeflächen an dreiundzwanzig Standorten im Angara-Gebiet, in der Region Schuschenskoje–Minussinsk und in Transbaikalien. Sie verglichen Wälder mit unterschiedlicher Geschichte von Holzeinschlag und Bränden.
Auf Einschlagsflächen im Angara-Gebiet erreichte die Menge brennbaren Materials 135 Tonnen pro Hektar, vor allem durch Rückstände der Holzernte. Wiederholte Brände auf abgeholzten Flächen gingen mit einer schwachen Verjüngung der Bäume und einem Übergang zu Grasgesellschaften einher. Unter den untersuchten Bedingungen illegalen Holzeinschlags in Transbaikalien war die Brandgefahr höher als bei legaler Holzernte. Die Folgen unterschieden sich jedoch je nach Gebiet und Art des Einschlags.[11]
Diese Ergebnisse zeigen einen konkreten menschlichen Beitrag. Die Holzernte hinterlässt Material, das später brennen kann. Erneutes Feuer verändert die Regeneration des Waldes. Hinter den Worten „abgeholzt“ und „verbrannt“ stehen Veränderungen der Bedingungen für viele kommende Jahre.
Für Tiere gehören zu diesen Bedingungen Nahrung und Deckung. Ein Nahrungsgebiet lässt sich nicht mit einem Beschluss auf dem Papier wiederherstellen: Die Pflanzen müssen wachsen und Früchte tragen können.
Auch regionale Behörden sprachen über die Folgen von Bränden für Bären. Im September 2026 brachte das Umweltministerium Jakutiens die schwierige Lage in den Bezirken Mirninski, Suntarski und Olenjokski mit einem Mangel an natürlicher Nahrung nach den Sommerbränden in Verbindung. Eine ähnliche Erklärung war bereits bei einer Pressekonferenz im Gebiet Irkutsk im September 2021 zu hören: geringe Erträge bei Beeren und Zapfen, Brände im Norden der Region und Wanderungen von Tieren.[12, 13]
Feuer verändert den Wald auf unterschiedliche Weise. Auf manchen gestörten Flächen breiten sich mit der Zeit Beerensträucher aus. Die kanadische Studie von Proctor und Mitautoren befasst sich mit Grizzlybären: Sie zeigt die Bedeutung solcher Nahrungsgebiete und untersucht zugleich die Gefahren, die mit Straßen und dem Zugang für Menschen verbunden sind.[14]
Das gehört zur Geschichte der Waldregeneration. Beerensträucher auf einer neu entstandenen Freifläche und ein ausgewachsener, samentragender Bestand Sibirischer Zirbelkiefern liefern unterschiedliche Nahrung zu unterschiedlichen Zeiten. Dass eine Fläche wieder bewachsen ist, sagt noch nicht, welche Nahrungsmöglichkeiten zurückgekehrt sind.
Straßen und die Begegnung an denselben Nahrungsquellen
Meist bemerken wir nur den letzten Teil des Weges: Ein Bär ist aus dem Wald gekommen. Doch auch die Menschen dringen immer tiefer in den Wald vor.
In einer Untersuchung von Bärenangriffen in Russland zwischen 2001 und 2018 wurde für Sibirien ein Zusammenhang zwischen der Zahl der Betroffenen, der Straßendichte und dem Vorkommen der Sibirischen Zirbelkiefer festgestellt. Die Autoren erörtern den Zugang von Menschen zu Nahrungsressourcen, die sie mit Bären teilen: Zirbelnüsse und Beeren.[15]
Eine Straße erschließt Flächen, die zuvor schwer erreichbar waren. Menschen kommen, um Wildfrüchte zu sammeln, zu arbeiten oder sich zu erholen. Ihre Wege kreuzen die Wege der Tiere.
Der menschliche Einfluss auf den Wald lässt sich deshalb nicht allein an der Fläche des Holzeinschlags beschreiben. Es kommt auch auf das Straßennetz, die Zugänglichkeit der Nahrungsgebiete und das Verhalten der Menschen dort an. Der Wald kann auf der Karte erhalten bleiben, während sich die Intensität unserer Anwesenheit in ihm deutlich verändert.
Verschiedene Länder · verschiedene Erfassungssysteme
Wo die Zahl der Bärenmeldungen gestiegen ist
Jede Teilgrafik vergleicht ein Gebiet mit sich selbst. Anrufe und Sichtungen umfassen auch Begegnungen ohne Angriff.
Andere Länder: ähnliche Mechanismen, unterschiedliche Saisons
Die Meldungen aus Sibirien haben uns veranlasst, auch andere Waldregionen zu betrachten. Dort gibt es ebenfalls Bären an Wohnhäusern, konfliktreiche Begegnungen und Entscheidungen zum Abschuss. Doch hinter ähnlichen Schlagzeilen stehen unterschiedliche Größenordnungen und Umstände.
In British Columbia wurden von Januar bis Juli 2026 insgesamt 8 797 Meldungen zu Schwarzbären registriert, gegenüber 7 312 in denselben Monaten des Jahres 2025. Das entspricht einem Anstieg um 20,3 %. Es handelt sich um Meldungen an die zuständige Stelle, einschließlich Sichtungen; sie werden getrennt von der Zahl der Angriffe und der Betroffenen erfasst.[16]
In Colorado erhielt die Naturschutzbehörde vom 1. Januar bis zum 13. August 2026 insgesamt 6 129 Meldungen über Sichtungen von Schwarzbären und Konflikte mit ihnen, gegenüber 3 115 im selben Zeitraum des Vorjahres. Die Behörde beschrieb einen Mangel an natürlicher Nahrung in Teilen des Bundesstaates vor dem Hintergrund geringer Schneereserven in den Bergen, von Dürre und Bränden. In der Nähe von Häusern fanden die Bären Müll sowie Vogel- und Haustierfutter.[17]
Dieselbe Nahrung wird auch auf touristischen Routen zum Problem. Im September warnte der kanadische Waterton-Nationalpark vor einem Bären, der sich auf Wanderwegen und Campingplätzen Menschen näherte und sich für deren Essen interessierte.[18]
In Japan zeigt sich ein anderes Bild. Für April bis September 2026 weisen die amtlichen Tabellen 68 Betroffene aus, einschließlich der Getöteten. Die Daten für 2026 sind vorläufig; sie wurden am 14.10.2026 aktualisiert. In denselben Monaten des Jahres 2025 waren es 108, im Jahr 2023 waren es 109. Zugleich lag die Zahl der Getöteten 2026 höher: sechs gegenüber fünf beziehungsweise zwei. Die Häufigkeit der Vorfälle und die Schwere ihrer Folgen verändern sich nicht zwangsläufig in dieselbe Richtung.[19]
Auch das Nahrungsangebot im Wald unterscheidet sich. In Tohoku trugen die Buchen 2026 deutlich mehr Früchte als in den ertragsarmen Jahren 2023 und 2025. Auf Hokkaido meldete die Forstverwaltung geringe Erträge bei Mizunara-Eichen und wild wachsenden Weinreben, während andere untersuchte Pflanzen besser fruchteten.[20, 21]
Auch in Europa sind örtliche Unterschiede wichtig. Die Präfektur des rumänischen Kreises Covasna meldete 300 Anrufe unter der Notrufnummer 112 in den ersten acht Monaten des Jahres 2026 — mehr als im gesamten Jahr 2025, als es 216 waren. Gesondert nennt der Beitrag zwei Angriffe auf Menschen im laufenden Jahr. Die tschechische Naturschutzbehörde beschrieb dagegen im Oktober 2026 einen jungen Bären bei Nýdek, der im Wald blieb und keinen Kontakt zu Menschen suchte.[22, 23]
Es ergibt sich also nicht eine einzige weltweite Welle, sondern eine Vielzahl lokaler Geschichten. Mancherorts stieg die Zahl der Meldungen stark an. Andernorts tauchte ein Tier lediglich innerhalb seines Verbreitungsgebiets auf. Wieder anderswo war das Nahrungsangebot in der Saison besser als zuvor, doch einzelne Begegnungen endeten tödlich für Menschen.
Wenn eine Begegnung mit Verletzungen oder dem Tod endet
Japan: Vorfälle und ihre Folgen
April–September des jeweiligen Jahres. Drei Kennzahlen werden getrennt dargestellt: Bei einem einzelnen Vorfall können mehrere Menschen zu Schaden kommen.
Vorfälle mit Verletzten oder Getöteten
Betroffene Menschen
Davon Getötete
Die Zahl der Betroffenen schließt die Getöteten ein. Die landesweiten Summen umfassen mehr als eine Bärenart. Die Daten für 2026 sind vorläufig und wurden am 14. Oktober 2026 aktualisiert. Die dritte Teilgrafik hat eine eigene Skala von 0 bis 8 Personen. [19]
Quelltabellen und Werte
| Jahr | Vorfälle | Betroffene, einschließlich Getöteter | Getötete |
|---|---|---|---|
| 2023 | 105 | 109 | 2 |
| 2025 | 99 | 108 | 5 |
| 2026 | 64 | 68 | 6 |
Tabelle 2023 · PDF · Tabelle 2025 · PDF · Tabelle 2026 · PDF
Was lange vor dem Abschuss beginnt
Zwischen Veränderungen im Wald und dem Auftauchen eines Bären an Wohnhäusern liegt Zeit. Holzeinschlag, Feuer, die Entwicklung der Nahrungspflanzen, ein ertragsarmes Jahr, das Erschließen einer neuen Nahrungsquelle durch ein Tier — jeder Vorgang hat seinen eigenen zeitlichen Verlauf.
Deshalb beginnen auch die Maßnahmen, für die Menschen Verantwortung tragen, lange vorher. Dazu gehören der Erhalt von Nahrungsgebieten, der Umgang mit Rückständen der Holzernte, die Verhütung von Bränden, die Anlage von Straßen und der Umgang mit Lebensmittelabfällen. Für eine Ortschaft sind sowohl die große Müllhalde am Rand als auch zugängliche Lebensmittel an einzelnen Häusern von Bedeutung.
Auf eine Gefahr für Menschen muss sofort reagiert werden. Doch mit der Beseitigung eines einzelnen gefährlichen Tieres regeneriert sich der Wald nicht, verschwindet der Müll nicht, und das nächste ertragsarme Jahr fällt nicht aus.
Unsere Materialien zeigen, wie wichtig es ist, gemeinsam zu betrachten, was gewöhnlich in unterschiedlichen Berichten landet: Waldzustand, Erträge der Nahrungspflanzen, Brände, Holzeinschlag, Straßen und Ereignisse in der Nähe von Wohnhäusern. Genau hier liegt der menschliche Teil der Geschichte — in Entscheidungen, die lange vor dem ersten alarmierten Anruf getroffen werden.
Den Bären am Ortsrand sehen alle. Die Veränderungen, die ihn dorthin geführt haben, können jahrelang unbeachtet bleiben. Eine Erzählung über die Sicherheit der Menschen bleibt unvollständig, solange der Wald fehlt, aus dem das Tier gekommen ist, und unsere Arbeit in diesem Wald.
Quellen
- Koltschenko A. Einem Bären läuft man nicht davon. Reportage aus Jajlju · 2026-10-08
https://www.amic.ru/news/ot-medvedya-ne-ubezhish-eksklyuzivnyy-reportazh-iz-zapovednika-yaylyu-gde-zhivut-kosolapye-594052 - Altai-Inspektoren halten am Rand der Taiga die Stellung · 2026-10-21
https://altapress.ru/story/altayskie-inspektori-derzhat-oboronu-u-poroga-taygi-iz-za-medvedey-foto-396076 - Der Braunbär im Altai-Naturreservat · 2019-10-24
https://altzapovednik.ru/info/publikatcii/nauch-pop/medved.aspx - Bolschaja Buretscha: Wildkamera und Unterkunftshütte
https://www.chita.ru/text/animals/2026/08/28/76611776/ - Im Gebiet Tomsk wurden die Sammelzeiten für Preiselbeeren, Moosbeeren und Zirbelnüsse festgelegt · 2026-07-23
https://rosleshoz.gov.ru/news/sfo/v-tomskoy-oblasti-ustanovleny-sroki-sbora-brusniki-klyukvy-i-kedrovogo-orekha/ - Mehr Bären, aber zu wenig Nahrung: Interview mit Andrej Kolomin · 2026-09-23
https://vtomske.ru/amp/216645-medvedei-stalo-bolshe-a-korma-ne-hvataet-ekspert-rasskazal-o-prichinah-vyhodov-hishchnikov-k-lyudyam-v-tomskoi-oblasti - Zirbelnüsse im Gebiet Nowosibirsk wurden wegen schlechter Erträge doppelt so teuer · 2026-10-03
https://infopro54.ru/news/kedrovyj-orex-v-novosibirskoj-oblasti-podorozhal-v-dva-raza-iz-za-neurozhaya/ - Offizieller Kommentar zum Angriff eines Braunbären im Bezirk Meschduretschensk und zum Auftauchen von Bären in Ortschaften des Kusbass · 2026-08-20
https://kemles.ru/news/detail/ofitsialnyy-kommentariy-o-napadenii-burogo-medvedya-v-mezhdurechenskom-okruge-i-poyavlenii-v-naselen - Empfehlungen zur Verhinderung des Auftauchens von Bären an Ortschaften · 2026-09-11
https://kemles.ru/news/detail/rekomendatsii-po-predotvrashcheniyu-vykhoda-medvedey-k-naselennym-punktam - Im Kusbass wurden zwei Jungbären getötet. Sie hatten einen Menschen angegriffen. NGS42 · 2021-04-27
https://ngs42.ru/text/incidents/2021/04/27/69887942/ - Kukavskaya et al., 2013. Influence of logging on the effects of wildfire in Siberia
https://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/8/4/045034 - Jakutien: Lagebericht des Umweltministeriums
https://www.yakutia24.ru/news/ecology/v-yakutii-vedetsya-rabota-po-regulirovaniyu-chislennosti-burogo-medvedya - Gebiet Irkutsk: Pressekonferenz vom 24.09.2021
https://www.ogirk.ru/2021/09/24/medvedi-v-irkutskoj-oblasti-vyhodjat-k-ljudjam-iz-za-togo-chto-v-lesu-ne-hvataet-jagod-i-shishek/ - Proctor et al. Berries and bullets… Wildlife Monographs 213, e1078 (2023)
https://doi.org/10.1002/wmon.1078 - Kudrenko et al., 2022. Brown bear-caused human injuries and fatalities in Russia are linked to human encroachment
https://doi.org/10.1111/acv.12753 - British Columbia: aktuelle Schwarzbärenstatistik
https://www2.gov.bc.ca/gov/content/environment/plants-animals-ecosystems/wildlife/human-wildlife-conflict/predator-statistics-black-bear - Colorado: Meldungen bis zum 13.08.2026
https://cpw.state.co.us/news/08132026/drought-drives-record-bear-activity-cpw-urges-coloradans-take-actions-new-bill - Alberta: Warnung aus Waterton, 25.09.2026
https://parks.canada.ca/pn-np/ab/waterton/bulletins/47dc8954-5325-428c-ab0a-6416fff0bf1d - Japan: Betroffene nach Monaten und Präfekturen, Haushaltsjahre 2023, 2025 und 2026
2023: https://www.env.go.jp/nature/choju/effort/effort12/r05injury-qe.pdf
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Die Angaben für 2026 sind vorläufig; Stand: 14.10.2026. Verglichen werden April bis September des jeweiligen Jahres; die Betroffenen schließen die Getöteten ein. - Forstverwaltung Tohoku: Blüte und Fruchtbildung der Buche
https://www.rinya.maff.go.jp/tohoku/sidou/buna.html - Hokkaido: herbstliches Nahrungsangebot, 05.10.2026
https://www.rinya.maff.go.jp/hokkaido/a/ninaricyousa08.html - Covasna: Mitteilung der Präfektur vom 29.09.2026
https://cv.prefectura.mai.gov.ro/legea-privind-majorarea-cotelor-pentru-recoltarea-ursilor-trebuie-sa-apara-in-cateva-zile/ - AOPK ČR: Medvěd u Nýdku přítomnost lidí nevyhledává, 6. Oktober 2026
https://litovelskepomoravi.aopk.gov.cz/web/chko-beskydy/-/medvedi-nydek-rijen-2026 - Scholten R. C., Coumou D., Luo F., Veraverbeke S. Early snowmelt and polar jet dynamics co-influence recent extreme Siberian fire seasons. Science, 2022, 378(6623), 1005–1009. Zusammenfassung; Einleitung, S. 1005; Abschnitt Compound drivers of extreme fire years, S. 1006–1008.
https://doi.org/10.1126/science.abn4419 - Beregoschew D. W., Trifanowa S. W., Worobjow R. I., Klimenko T. W. Feldforschung im Altai-Biosphärenreservat. Heft 7, S. 6–14. Praktischer Einsatz von Quadrokopter-Drohnen im Altai-Naturreservat und Perspektiven für die Entwicklung der Überwachung und Bekämpfung von Vegetationsbränden. 2025. Tabelle 1, S. 7.
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