Aktualisierung · · Natalia Zubkova

Ich wollte ein Blatt mit Fragen übergeben

Am 29. Oktober 2026 kam ich zum Uniper-Gebäude in Düsseldorf. Ich hatte ein Plakat, einen ausgedruckten Artikel und Fragen zu den Käufen russischer Kohle und zum Besuch der Unternehmensvertreter in Kisseljowsk im September 2019 dabei.

Ich habe niemanden beleidigt. Ich wollte ein Gespräch führen. Doch weil ich kaum Deutsch spreche, war meine Bitte noch einfacher: das Blatt mit meinen vorbereiteten und übersetzten Fragen entgegenzunehmen. Ich wollte auch den Artikel übergeben, in dem ich Dokumente zusammengetragen und erklärt hatte, warum ich gekommen war.

Weder der Artikel noch meine Fragen wurden entgegengenommen.

Ich ging auf die Knie. Doch auch dann kam niemand zu mir heraus, um mit mir zu sprechen.

Während ich kniete, lächelten die Sicherheitsmitarbeiter. Ich weiß nicht, was dieses Lächeln bedeutete. Ich möchte sehr gern glauben, dass sie sich nicht über mich lustig machten. Aber es tat weh, dieses Lächeln zu sehen, während ich auf den Knien darum bat, ein Blatt Papier entgegenzunehmen.

Ich ging aufgewühlt und ratlos weg. Warum wollte man nicht mit mir sprechen? Warum konnte man nicht wenigstens meine Fragen entgegennehmen? Ich weiß nicht, was hinter den Türen geschah und wer die Entscheidung traf. Ich weiß nur, wie es sich aus meiner Sicht darstellte: Ich kam, bat um ein Gespräch, hielt die Unterlagen hin — und konnte sie nicht übergeben.

Ich bin Journalistin. Aber ich bin auch Mutter zweier Kinder, die in Kisseljowsk geboren und aufgewachsen sind und schwerwiegende gesundheitliche Probleme haben. Für mich ist die Geschichte dieser Kohlekäufe Teil des Lebens meiner Familie und meiner Stadt.

Uniper selbst schrieb über den Besuch in Kisseljowsk im September 2019: Schon der kurze Aufenthalt habe ausgereicht, um zu erkennen, wie nahe an den Häusern der Bergbau betrieben wird.

Deshalb ist meine Frage einfach: Warum haben Sie, nachdem Sie all das gesehen und erfahren hatten, weiterhin Kohle aus dem Kusbass gekauft?

Heute wollte ich diese Frage den Menschen übergeben, die sie beantworten könnten.

Ich kniete. Eine Antwort bekam ich nicht.

Der folgende Artikel wurde am 28. Oktober 2026 vor der Mahnwache vorbereitet.

Meine Worte. 28. Oktober 2026

Seit 2019, als Einwohner von Kisseljowsk in einem Appell um Aufnahme in Kanada baten, habe ich am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet, wegen journalistischer Arbeit und Engagements für die Umwelt unter Druck gesetzt zu werden.

Zuerst erschienen widerliche Beiträge über mich. Dann kamen Drohungen. Es ging so weit, dass meine „Hinrichtung“ angekündigt wurde. Schließlich wurde ich tatsächlich angegriffen. In dieser Zeit gab es auch mehrere Verkehrsunfälle, deren Umstände für mich bis heute Fragen aufwerfen. Ich kann nicht behaupten, dass sie absichtlich herbeigeführt wurden. Doch angesichts dessen, was damals geschah, empfand ich sie als eine weitere mögliche Bedrohung.

Bis ich Russland 2021 verließ, lebte ich unter diesem Druck. Danach war ich in Georgien. Jetzt bin ich in Deutschland.

Und nun lese ich einen Beitrag des Energiekonzerns Uniper und erfahre: Im September 2019 waren Vertreter des Unternehmens im Rahmen einer Bettercoal-Mission in Kisseljowsk. Genau in dem Jahr, in dem wir versuchten, uns in der ganzen Welt Gehör zu verschaffen.

Sie waren dort. Sie haben selbst gesehen, wie nah an unseren Häusern Kohle abgebaut wird. Sie haben auf ihrer Website darüber geschrieben.

Mit mir haben sie nicht gesprochen.

Und der Einkauf russischer Kohle ging weiter. Nach der Reise, in den folgenden Jahren — und wie das Unternehmen selbst im März 2022 mitteilte, liefen Lieferungen aus bestehenden Verträgen sogar nach Beginn der großangelegten russischen Invasion in die Ukraine weiter.

Ich kann kaum beschreiben, was ich fühlte, als ich das las. Schock. Wut. Und die Frage: Was bedeutete das, was Sie gesehen haben, für Sie? Was hat sich nach Ihrer Rückkehr geändert? Für das Unternehmen — und für die Menschen, die weiter neben den Tagebauen leben mussten?

Ich bin gegangen. Aber dadurch ist mein Leben nicht einfach und in jeder Hinsicht sicher geworden.

Auch in Deutschland erlebe ich Dinge, die ich als psychischen Druck empfinde: Grobheit, Geringschätzung, das Gefühl, dass einem niemand zuhört. In Behörden, bei der Bank, im Jobcenter. Nach einer Operation im Krankenhaus hatte ich das Gefühl, nicht ausreichend Schmerzmittel und die nötige Aufmerksamkeit zu bekommen.

Ich kann die Beweggründe der einzelnen Menschen nicht kennen. Aber wenn man ein Flüchtling ist, schlecht Deutsch spricht und von den Entscheidungen anderer abhängt, ist es besonders schwer, mit dem, was man sagt, ernst genommen zu werden.

Das Leben in einer vorübergehenden Unterkunft, die für mich undurchsichtigen Kontrollen durch den Sicherheitsdienst und die Gleichgültigkeit gegenüber unseren Problemen — all das erlebe nicht nur ich. Auch meine Tochter erlebt es.

Und ich möchte so gern fragen: Was habe ich so Schlimmes getan, dass ich in diese Lage geraten bin?

Meine Wohnung ist in Russland geblieben. Durch den Kohleabbau hat sie meiner Einschätzung nach an Wert verloren. Ich habe den Kontakt zu meinen älteren Kindern verloren: Ich habe das Gefühl, dass sie den Kontakt zu mir für gefährlich halten. Mein früheres Zuhause, mein früheres Familienleben, der Halt, mit dem man in Ruhe eine Zukunft aufbauen kann — all das habe ich nicht mehr.

Dabei habe ich doch nur darüber berichtet, dass in meiner Stadt schwarzer Schnee fällt.

Frank Plümacher, der früher den Vorsitz im Board of Directors von Bettercoal hatte, ist heute Menschenrechtsbeauftragter von Uniper. Ich möchte ihn fragen: Wie sind die Erfahrungen der Menschen in Kisseljowsk in Ihre Arbeit zum Schutz dieser Rechte eingeflossen? Was bedeutet der Schutz der Menschenrechte für Sie, wenn Ihnen ein konkreter Mensch mit einer solchen Geschichte gegenübersteht?

Ich behaupte nicht, dass Uniper für jede einzelne Episode meines Lebens verantwortlich ist. Aber ich habe Fragen an ein Unternehmen, das russische Kohle gekauft hat und dessen Vertreter meine Stadt mit eigenen Augen gesehen haben.

Was würden Sie heute an meiner Stelle tun? Wie würden Sie sich ein Leben aufbauen? Wie würden Sie die Zukunft Ihres Kindes sichern?

Ich selbst weiß noch nicht, wie ich mit all dem weiterleben soll.

Deshalb fahre ich morgen, am 29. Oktober, zu einer Mahnwache vor Uniper in Düsseldorf. Ich will, dass man mir zuhört. Und ich will Antworten.

Was die Dokumente zeigen

Uniper ist ein deutsches Energieunternehmen und kauft Kohle ein. Bettercoal ist ein von Kohlekäufern gegründetes Programm zur Prüfung von Lieferanten. Im September 2019 reisten Vertreter von Uniper mit einer Bettercoal-Delegation nach Kisseljowsk und sahen, wie nah an Wohnhäusern Kohle abgebaut wird. [1]

Zuvor hatten Bettercoal-Prüfer Listwjaschnaja und andere russische Betriebe besucht. Die Produzenten vereinbarten Verbesserungspläne. In den folgenden Jahren stellten Aufsichtsbehörden und Gerichte Verstöße in denselben Betrieben fest. Was erfuhren die Käufer über diese Verstöße, und welche Entscheidungen trafen sie? [20, 21, 34, 37, 40]

Kisseljowsk: Was Uniper gesehen hat

Im Mai 2020 berichtete Uniper über einen kurzen Besuch in Kisseljowsk im September 2019. Vertreter des Unternehmens hatten gesehen, wie nah an den Häusern Kohle abgebaut wird. Uniper erörterte die Umsiedlung von Anwohnern und die Wiederherstellung von Flächen. Ein Vorschlag lautete, neue Abbaugenehmigungen an die Wiederherstellung aufgegebener Flächen zu knüpfen. Laut Uniper standen die schwerwiegendsten Schäden, die die Delegation beobachtete, im Zusammenhang mit Betrieben, zu denen weder Uniper noch Bettercoal direkte Geschäftsbeziehungen unterhielten. [1]

Unipers Bericht über den kurzen Besuch in Kisseljowsk und den Kohleabbau nahe den Wohnhäusern

Uniper, The dilemma of investing in social and environmental remediation activities, Mai 2020. Auszug aus der HTML-Kopie, wie sie im Browser angezeigt wird; die vollständige archivierte Seite wurde am 18. Juni 2020 um 23:01:43 UTC gespeichert. Das Archivierungsdatum ist nicht das Veröffentlichungsdatum. Hervorhebungen durch die Redaktion.

Übersetzung der hervorgehobenen Passage: „Obwohl wir nur sehr kurz dort waren, reichte die Zeit aus, um zu sehen, wie nah an den Häusern Bergbau betrieben wird.“

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Originalauszug ohne Hervorhebungen

Vor der hervorgehobenen Passage nennt Uniper Ort und Zeit: Kisseljowsk, September 2019, eine Bettercoal-Mission. Das Unternehmen verweist auch auf Informationen von Ecodefense. Hier schildert ein Kohlekäufer selbst, was seine Vertreter unmittelbar neben Wohnhäusern gesehen haben. [1]

Wo die Veröffentlichung erhalten geblieben ist

Uniper veröffentlichte den Beitrag im Mai 2020 auf cr.uniper.energy. Bei der Überprüfung am 28. Oktober 2026 ließ sich die frühere Adresse nicht öffnen. Eine spätere Adresse im Bereich Sustainability leitete auf die Uniper-Startseite weiter. Der vollständige Text ist im Internet Archive erhalten: Eine Kopie vom 18. Juni 2020 ist zugänglich. [1, 82]

Welchen Auftrag TDI erhielt

Die im Dezember 2018 gegründete Russland-Arbeitsgruppe von Bettercoal gab die Übersicht vom Februar 2020 in Auftrag. Ihr gehörten ENEL, ENGIE, ESB, Fortum, RWE, Uniper und Vattenfall an. Auftragnehmer war die Beratung TDI Sustainability. Sie wertete russisch- und englischsprachige Veröffentlichungen aus und nutzte Erfahrungen aus drei früheren Bewertungen sowie Materialien einer einwöchigen Mission nach Moskau und in den Kusbass im September 2019. Die Übersicht sollte unterschiedliche Positionen gegenüberstellen und Handlungsfelder bestimmen. [2, PDF 2–3]

TDI empfahl der Arbeitsgruppe, die Produzenten dabei zu unterstützen, einen Dialog und die Bearbeitung von Beschwerden der Anwohner zu ermöglichen, Sicherheitsanforderungen einzuhalten und Unfälle transparent zu untersuchen. Den Behörden schlug TDI vor, dafür zu sorgen, dass Anwohner sich ohne Einschüchterung äußern können. Diese Empfehlungen sind auf Unipers Website veröffentlicht. Welche wurden umgesetzt, in welchen Betrieben und mit welchem Ergebnis für die Anwohner? [2, PDF 6–7]

Uniper selbst berichtete über zwei virtuelle Konferenzen der Arbeitsgruppe im Jahr 2020 und zwei weitere im Jahr 2021. [4, 5]

In meinem Archiv liegt ein Gutachten eines russischen Katasteringenieurs vom 3. Juli 2019. Am 26. April 2019 untersuchte der Ingenieur ein Wohnhaus und die nächstgelegene Abraumhalde. Der gemessene Abstand vom nächstgelegenen Fuß der Halde bis zum Gebäudeumriss des untersuchten Hauses betrug 461,98 Meter. Das ist der Abstand zu diesem konkreten untersuchten Haus, nicht zu meiner Wohnung. [80]

Zeile aus dem Gutachten: Mindestabstand zum Gebäudeumriss des untersuchten Hauses — 461,98 Meter
Auszug aus dem Gutachten vom 3. Juli 2019, Seite 1. Privatarchiv von Natalia Zubkova. Vollständige Seite: personenbezogene Daten geschwärzt. Titel, Untersuchungs- und Gutachtendatum, Zusammenhang und Messergebnis sind erhalten. In voller Größe öffnen ↗.

Bettercoal: Kohlekäufer schufen ihr eigenes Prüfsystem

Bettercoal organisiert Prüfungen dazu, wie Kohlelieferanten die Anforderungen an Sicherheit, Umweltschutz und Menschenrechte einhalten. Die Organisation legt Anforderungen fest, veranlasst Bewertungen von Betrieben und verfolgt die Verbesserungspläne. Käufer erhalten Informationen für ihre Einkaufsentscheidungen. Für die Menschen, die neben Bergwerken und Tagebauen leben, steht eine andere Frage im Mittelpunkt: Was verändert sich nach diesen Prüfungen vor Ort?

Bettercoal über zusätzliche Aufträge von Mitgliedsunternehmen als Anreiz für Verbesserungen

Bettercoal, About Bettercoal, Abschnitt Theory of Change. Ausschnitt der Website, aufgenommen am 29. Oktober 2026. Unterstreichung von der Redaktion.

Übersetzung: „Dies durch zusätzliche Aufträge von Mitgliedern belohnen.“

In diesem Absatz beschreibt Bettercoal ein Ziel seiner Arbeit: die Praxis in der Lieferkette zu verbessern und diese Veränderungen durch zusätzliche Aufträge von Mitgliedsunternehmen zu belohnen. Die Organisation verknüpft Verbesserungen bei den Produzenten damit ausdrücklich mit einem wirtschaftlichen Anreiz.

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Bettercoal-Seite mit dem vollständigen Kontext

Die Gründung der Initiative wurde am 18. April 2012 bekannt gegeben. Die erste Mitteilung nennt sieben Gründungsmitglieder: DONG Energy, EDF, Enel, E.ON, GDF SUEZ, RWE und Vattenfall. Fortum wird als erstes neu beigetretenes Unternehmen genannt. Erster Vorsitzender des Board of Directors war Joachim Löchte. Die Gründer sprachen ausdrücklich über mögliche Schäden durch den Bergbau für Beschäftigte und benachbarte Siedlungen sowie darüber, dass Käufer gemeinsame Anforderungen an Lieferanten brauchen. Unterstützung bei der Gründung erhielten sie von BSR, einem Unternehmensnetzwerk und einer Beratung für Nachhaltigkeit. [66, PDF 1–2]

Das erklärt den Aufbau des Programms: Die Initiative zu den Prüfungen ging von Kohleverbrauchern aus, die Informationen über Risiken in der Lieferkette benötigten. Sie versprachen regelmäßige Bewertungen durch externe Fachleute und einen Austausch der Ergebnisse unter den Mitgliedern. In der ursprünglichen Erklärung standen der Nutzen für Beschäftigte und lokale Gemeinschaften neben den Interessen der Unternehmen und dem Umweltschutz. [66, PDF 1]

Eine juristische Person, zwei Namen

Im britischen Register wurde die Organisation am 28. Februar 2012 unter der Nummer 07968009 eingetragen. Es handelt sich um eine private Gesellschaft ohne Aktienkapital. Die Haftung ihrer Mitglieder ist auf einen garantierten Beitrag im Fall der Auflösung begrenzt. Ursprünglich hieß sie Bettercoal; seit dem 22. November 2023 heißt sie Responsible Commodities Sourcing Initiative Ltd, kurz RECOSI. Die Registernummer blieb gleich. Bettercoal ist heute das Kohleprogramm von RECOSI, das neben einem Gasprogramm besteht. [55]

Die im Register angegebene Geschäftsanschrift lautet 79 Tonbridge Road, Hildenborough, Tonbridge, England, TN11 9BH. Als Kontaktadresse nennt RECOSI dagegen 71–75 Shelton Street, Covent Garden, London, WC2H 9JQ. [55] [14]

Wer die Organisation leitet

Während der Bewertungen in Russland war das Sekretariat unter Leitung der Geschäftsführung für die tägliche Arbeit zuständig, das Board of Directors für die Strategie. Von 2018 bis 2020 war Anne-Claire Howard Geschäftsführerin; im Februar 2021 wurde Katie Warrick berufen. Frank Plümacher von Uniper übernahm 2019 den Vorsitz des Boards. Das sind unterschiedliche Aufgaben: Die Geschäftsführung organisiert die Arbeit, der Vorsitzende leitet das Board. [17, 18]

Der Jahresabschluss 2021 nennt acht Unternehmen, die im Board vertreten waren: Enel, Fortum, Ørsted, JERA Global Markets, Onyx Power, RWE, Uniper und Vattenfall; einen weiteren Sitz hatte die Geschäftsführung. Insgesamt hatte die Organisation damals 12 Mitglieder und zwei assoziierte Mitglieder. Die Zusammensetzung zeigt, wo die Leitung lag: bei den einkaufenden Unternehmen. [74, PDF 6]

Im Technischen Beratungsausschuss saßen Vertreter von zivilgesellschaftlichen Organisationen, Wissenschaft, Bergbauunternehmen und Bettercoal-Mitgliedern. Er prüfte die Qualität der Regeln und Methoden. Laut Jahresbericht 2021 befasste sich auch der Mitgliederausschuss mit den Fortschritten bei den Verbesserungsplänen und mit Maßnahmen bei nicht erfüllten Verpflichtungen. Im Oktober dieses Jahres stimmten die Mitglieder Änderungen der Organisationsführung zu, im Dezember beschloss das Board Änderungen des Bewertungssystems. [56, PDF 12–13]

Mitgliedsunternehmen

Finanzieren die Organisation, wählen das Board und nutzen die Ergebnisse beim Einkauf.

Board und Sekretariat

Das Board bestimmt die Strategie; das Sekretariat betreut das Programm, die Bewertungen und die Bearbeitung von Eingaben.

Externe Prüfer

Prüfen Standorte und Dokumente, halten Feststellungen fest und überprüfen die Umsetzung von Verbesserungen.

Produzenten

Gewähren Zugang, stellen Informationen bereit, vereinbaren einen Verbesserungsplan und setzen ihn um.

Technischer Ausschuss

Fachleute, Gewerkschaften, Zivilgesellschaft und Unternehmen wirken an der Prüfung der Methoden mit.

Beschäftigte und Anwohner

Berichten über Lebens- und Arbeitsbedingungen, nehmen an Interviews teil und reichen Beschwerden ein.

Heute wählen die RECOSI-Mitglieder ein Board mit 11 Direktoren. Den Vorsitz hat Gerda Frans von ENGIE, ihr Stellvertreter ist Taco Douma von RWE. Uniper wird von Nadja Wendler vertreten. Im Technischen Ausschuss arbeiten unter anderem Glen Mpufane vom internationalen Gewerkschaftsverband IndustriALL, Luis Fernando De Angulo von CREER, Luke Danielson von der Sustainable Development Strategies Group und TDi-Sustainability-Chef Assheton Carter. Fachleute und Gewerkschaften wirken im Technischen Ausschuss mit. Strategische Entscheidungen trifft das Board of Directors. [14]

Wer die Prüfungen bezahlt und was die Berichte zeigen

Mitgliedsunternehmen und assoziierte Mitglieder finanzierten Bettercoal über Jahresbeiträge. Im Bericht 2021 wies die Organisation ausdrücklich auf den Wechsel zu einem Modell hin, bei dem die Produzenten die Bewertungen vor Ort bezahlen. Im selben Jahr fanden wegen COVID-19 keine solchen Besuche statt. Im Bericht sind die Bewertungskosten mit der Überprüfung der Pläne sowie der Entwicklung einer Onlineplattform und von Standards in einem Posten zusammengefasst. [56, PDF 22]

Ausgabenposten 2021Pfund Sterling
Sekretariat, einschließlich der Arbeit der Ländergruppen395 000
Bewertungen, Überwachung der Pläne, Onlineplattform und Standard143 000
Interne Verwaltung19 000
Kommunikation14 000
Summe der vier veröffentlichten Posten — anhand des Berichts berechnet571 000

Quelle der Beträge ist der Bettercoal-Jahresbericht, Druckseiten 42–43 / PDF-Seite 22. Die Ausgaben des Sekretariats umfassten Personalgehälter im Umfang von drei Vollzeitstellen, Büro- und Organisationskosten sowie die Arbeit der Russland- und Kolumbien-Gruppen. Wie viel kosteten die Prüfungen in Russland, und wer bezahlte sie? Diese Frage richte ich an Bettercoal. [56, PDF 22]

Die für 2017–2022 beim britischen Register eingereichten Jahresabschlüsse zeigen die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Organisation zum jeweiligen Jahresende. In allen sechs Abschlüssen machte die Organisation von Section 444 des britischen Companies Act Gebrauch und reichte Unterlagen ohne Gewinn- und Verlustrechnung (Income Statement) ein. Die folgende Tabelle zeigt die Bestände zum Jahresende; die jährlichen Ausgaben stehen oben.

JahrBankguthaben, £Vermögenswerte abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten, £Dokument
2017334 450231 696[70, PDF 4]
2018489 895228 144[71, PDF 4]
2019338 480310 078[72, PDF 4]
2020247 423241 092[73, PDF 4]
2021223 482172 103[74, PDF 4]
2022295 022236 094[75, PDF 4]

Im RECOSI-Bericht für 2024 ist das Zahlungsmodell ausdrücklich beschrieben: Die Mitglieder finanzieren die Arbeit der Organisation, die Produzenten bezahlen ihre Bewertungen vor Ort, und RECOSI vergütet die externen Prüfer. Bei den Ausgaben für 2024 entfielen £476 905 auf die Arbeit des Sekretariats und weitere Betriebskosten von RECOSI, £83 127 auf das Kohleprogramm. Im Jahr 2024 arbeitete RECOSI mit zwei Rohstoffen: Kohle und Gas. [60, PDF 11]

Nach dem seit Oktober 2025 geltenden Verfahren zur Auswahl der Prüfer entfallen bei der Angebotsbewertung 70% der Gesamtpunktzahl auf den fachlichen und 30% auf den kaufmännischen Teil. Bei einem begründeten Interessenkonflikt kann der Produzent einen zugewiesenen Prüfer ablehnen. Die Bezahlung erfolgt nach Etappen und vereinbarten Arbeitsergebnissen. Wer wählte die Teams für die Besuche in Russland aus, vereinbarte den Preis und legte den Arbeitsumfang fest? Welche Verträge und Regeln bestimmten diese Entscheidungen? [64, PDF 7–9]

Was der Kodex versprach — und wie die Bewertung ablief

Der erste Bettercoal-Kodex wurde 2013 verabschiedet. Die Besuche bei KRU im November 2015 und im Mai 2017 fanden vor der Verabschiedung der Version 1.1 statt. Das Board billigte diese am 28. Juni 2017; sie trat mit ihrer Veröffentlichung in Kraft. Im Jahr 2018 wurde das Vorwort zum Bewertungsverfahren aktualisiert. Für die Prüfungen bei SDS im November 2017, SUEK im Mai 2018 und der Taldinskaya Mining Company im November 2018 galt Version 1.1. Im März 2021 stellte Bettercoal den Kodex 2.0 vor. Das sind unterschiedliche Fassungen: Anforderungen eines späteren Dokuments dürfen nicht auf einen früheren Besuch übertragen werden. [53, PDF 7; 56, PDF 7; 65, PDF 5]

Version 1.1 enthielt konkrete Pflichten. Punkt 1.1 verlangte die Einhaltung der Gesetze; Punkt 6.9 die Gewährleistung von Sicherheit, einschließlich Methanüberwachung und Schutz der Beschäftigten. Die Punkte 9.2 und 9.3 betrafen Abfälle, Wasser, Emissionen und Kohlenstaub; Punkt 7.1 die Beteiligung und Umsiedlung von Anwohnern; Punkt 5.2 die Rechte indigener Völker. Punkt 2.2 sah geschützte Meldungen von Verstößen sowie zugängliche Beschwerdemöglichkeiten vor, auch anonym. [53, PDF 12, 14, 17, 22–25, 28–29]

Auch das Aufnahmeverfahren änderte sich. Der KRU-Bericht hält ausdrücklich fest: Die Verpflichtungserklärung wurde nach einer Überarbeitung des Verfahrens im Jahr 2017 verbindlich. KRU unterzeichnete sie im November 2017, also nach den Besuchen von 2015 und Mai 2017. Die Reihenfolge „erst die Erklärung, dann der Besuch“ beschreibt deshalb das überarbeitete Verfahren und nicht die gesamte Geschichte des Programms. [43, PDF 5] Nach diesem Verfahren unterzeichnete der Produzent die Erklärung und füllte einen Fragebogen aus. Der Prüfer sichtete Dokumente, plante den Besuch, besichtigte ausgewählte Standorte und sprach mit Beschäftigten und externen Gesprächspartnern. Auf Grundlage des Berichts vereinbarten die Beteiligten einen Plan zur kontinuierlichen Verbesserung — Continuous Improvement Plan (CIP). Anschließend legte der Produzent Angaben zur Umsetzung vor. Laut Uniper mussten russische Teilnehmer mindestens zweimal im Jahr über die Umsetzung des Plans berichten. [3, PDF 63]

Eine Bewertung konnte eine Unternehmensgruppe umfassen, obwohl die Fachleute nur einen Teil der Standorte besuchten. Das zeigen die Berichte über Kuzbassrazrezugol (KRU), die Siberian Coal Energy Company (SUEK, Sibirische Kohleenergiegesellschaft) und die Holding SDS-Ugol. Die Zusammenfassungen führen die besuchten Standorte auf. Welche Feststellungen betrafen welchen Standort, und wie wurde überprüft, ob die Probleme behoben waren? [43, PDF 5] [44, PDF 5–6] [20, PDF 4–7]

Die Bewertung beschrieb Stärken und erforderliche Verbesserungen. Gesondert erfasst wurden Maßnahmen der Kategorie Immediate Resolutions, die im Verbesserungsplan vorrangig behandelt werden. Die Angabe, dass keine solchen Maßnahmen festgestellt wurden, bezieht sich auf das Ergebnis und den Umfang der jeweiligen Bewertung. Zugleich konnten CIP-Punkte offenbleiben. In späteren Unternehmensprofilen gab es drei Statusangaben. Erstens: umgesetzt und vom Prüfer bestätigt. Zweitens: vom Produzenten als umgesetzt gemeldet, Überprüfung steht noch aus. Drittens: Der Punkt bleibt offen. [43, PDF 9] [11]

Wer die Gesprächspartner auswählt

Der öffentliche SDS-Bericht nennt Organisationen und Siedlungen, mit deren Vertretern Gespräche geführt wurden: Aufsichtsbehörden, Ecodefense, das Zentrum zur Unterstützung der indigenen kleinen Völker des Nordens, die Bewegung „Wiedergeburt von Kasas“ sowie Einwohner von Ananjino, Apanas und Kostenkowo. Erwähnt wird ein Treffen mit der örtlichen Verwaltung und Einwohnern von Kostenkowo. Wer wählte die Gesprächspartner aus und lud sie ein? Konnten Anwohner mit den Prüfern allein sprechen, ohne Vertreter des Unternehmens und der Verwaltung? [20, PDF 5]

Der seit Januar 2024 geltende Bewertungsleitfaden beauftragt den Prüfer, für jeden Standort eine Liste der wichtigsten betroffenen und interessierten Gruppen zu erstellen. Er muss Dokumente prüfen und die Arbeit vor Ort beobachten. Der Leitfaden sieht außerdem vertrauliche Interviews mit Beschäftigten und Regeln zur Auswahl der Gesprächspartner vor. Die Identität eines Beschäftigten darf mit dessen Einwilligung offengelegt werden. Welche Vertraulichkeitsgarantien galten während der Besuche in Russland, und wer überwachte ihre Einhaltung? [61, PDF 19–21, 26]

Welche Informationen die Käufer erhielten

Uniper schreibt im Bericht 2019, dass das Unternehmen Bettercoal-Bewertungen zur Prüfung von Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsrisiken sowie zur Überwachung der Lieferkette nutzt. An anderer Stelle desselben Berichts beschreibt Uniper regelmäßige Mitteilungen russischer Produzenten zu den Verbesserungsplänen. Welche Meldungen über Verstöße gingen zwischen den Besuchen ein? Was antworteten die Betriebe, wie wurden Verbesserungen überprüft, und was änderten die Käufer an ihren Entscheidungen? [3, PDF 54, 63]

Ende 2021 änderte Bettercoal das Verfahren für die Vergabe des Status Bettercoal Producer. Zuvor genügte dafür eine Verpflichtungserklärung. Nach den neuen Regeln waren eine Bewertung vor Ort und ein vereinbarter Verbesserungsplan erforderlich. Der Abstand zwischen erneuten Bewertungen wurde von drei bis fünf Jahren auf vier Jahre geändert. Die Profile von KTK und TalTEK dokumentieren eine frühe Phase der Teilnahme. [56, PDF 12] [46] [47]

Nach welcher Fassung wurde nach Einführung des Kodex 2.0 die Umsetzung der zuvor vereinbarten russischen Pläne überprüft? Ich bitte Bettercoal, die für jeden Produzenten angewandten Übergangsregeln zwischen den Fassungen und die entsprechenden Prüflisten vorzulegen.

KRU: besuchte Tagebaue, mehr als 200 Verstöße und ein Streit um Abfälle

Bei KRU besuchten die Prüfer im November 2015 den Tagebau Krasnobrodski und im Mai 2017 die Tagebaue Batschatski und Taldinski. Insgesamt umfasste der Bericht sechs Tagebaue. Die Bewertung führten James McNally und Elena Borovikova von der Beratung SLR durch. [43, PDF 5]

Die Bettercoal-Zusammenfassung hob Programme zur Ressourcenschonung und Rekultivierung hervor. Die Prüfer beschrieben auch ein Problem beim Umgang mit Anwohnern. In der Liste der Stakeholder — Menschen und Organisationen, die von der Tätigkeit des Unternehmens betroffen sind oder sich dafür interessieren — fehlten Kontaktdaten. Das Unternehmen bewertete zudem nicht, wie es die Kommunikation mit jeder dieser Gruppen verbessern könnte. Die Umwelt- und Sozialberichterstattung im Jahresbericht fiel knapp aus. Die Verfasser der Zusammenfassung berichteten, dass das Unternehmen die russischen Gesetze einhalte. Zugleich befasste es sich ihrer Einschätzung nach nicht ausreichend mit internationalen Anforderungen. [43, PDF 9–10]

Am 14. Mai 2019 veröffentlichte „Westi promyschlennoi besopasnosti“ eine Mitteilung der Pressestelle der russischen Aufsichtsbehörde für technische Sicherheit Rostechnadsor über eine Prüfung bei KRU. Die Inspektoren untersuchten 70 als gefährlich eingestufte Betriebsanlagen in sechs Kohle-Niederlassungen sowie in der gesonderten Betriebseinheit „Salairskoje gornorudnoje proiswodstwo“. Sie stellten mehr als 200 Verstöße fest. Am Umschlagplatz Nr. 2 des Kohletagebaus Nr. 5 der Niederlassung „Batschatski ugolny rasres“ wurden der Betrieb sowie die Be- und Entladearbeiten für einen Monat eingestellt. Im Kohletagebau Nr. 7 der Niederlassung „Krasnobrodski ugolny rasres“ wurden Bergbau- und Bohrarbeiten am Hangenden des Flözes „Moschtschny“ für drei Monate ausgesetzt. Laut Aufsichtsbehörde wurden das Unternehmen und 142 verantwortliche Personen wegen Ordnungsverstößen zur Verantwortung gezogen. [34]

Ein anderer Fall betrifft das Wachruschewskoje-Feld des Tagebaus Krasnobrodski. Rosprirodnadsor, die russische Umweltaufsichtsbehörde, verlangte, Abfälle aus der Kohleaufbereitung zu erfassen und die Umweltabgabe für 2013–2015 neu zu berechnen. Im Jahr 2018 überprüfte die Behörde die Umsetzung der Anordnungen aus dem Vorjahr. Im September erließ sie neue Anordnungen. KRU widersprach: Nach Ansicht des Unternehmens blieb der Schlamm — ein Gemisch aus Wasser und Feststoffen — Bestandteil des Produktionsprozesses. Zur Erfüllung der behördlichen Anforderungen hätten die Projektunterlagen und der Umgang mit Wasser und Schlamm geändert werden müssen. Am 20. November 2019 bestätigte das Kassationsgericht die Anordnungen. KRU verlor den Rechtsstreit. [35]

In einem anderen Fall hob das Gericht einen Bescheid des Inspektors vom 13. Mai 2019 auf und stellte das Verfahren ein. Es betraf den Betrieb von Gasreinigungsanlagen des Tagebaus Batschatski. [36]

Wie berücksichtigte Bettercoal bei der Überprüfung des KRU-Plans die angeordneten Arbeitsunterbrechungen an besuchten Standorten und den Rechtsstreit um Abfälle? Welche Punkte des Plans wurden geändert, welche Umsetzungsnachweise gingen ein, und was wurde den Käufern mitgeteilt?

SUEK: gefährlicher Kohlenstaub, Luftverschmutzung und Lärm

Die Bewertung vor Ort bei SUEK fand im Mai 2018 statt, der Plan wurde im März 2019 vereinbart. Die Bewertung umfasste Betriebe in mehreren russischen Regionen. Im Kusbass besuchten die Prüfer die Bergwerke Taldinskaja-Sapadnaja-1, Taldinskaja-Sapadnaja-2, das W.-D.-Jalewski-Bergwerk und das A.-D.-Ruban-Bergwerk sowie den Tagebau Saretschny. Als Prüfer waren Paul Mitchell, Julija Menise und Tatiana Vasenko tätig. [44, PDF 5–6]

Der öffentliche Bericht hob gemeinsame Managementpraktiken der Betriebe und die Wasserreinigung hervor. Verbesserungen waren bei der frühzeitigen Planung von Bergwerksschließungen, der Überprüfung von Geschäftspartnern und dem Erhalt der biologischen Vielfalt — der örtlichen Pflanzen- und Tierarten — erforderlich. [44, PDF 9]

Am 13. Februar 2020 kontrollierte Rostechnadsor das Ruban-Bergwerk. Die Inspektoren entdeckten gefährliche Kohlenstaubansammlungen, Mängel am Grubenausbau und Verstöße gegen den Explosionsschutz elektrischer Anlagen. Sie untersagten vorläufig den Vortrieb der Montagestrecke Nr. 816 — einer vorbereitenden Grubenstrecke — sowie den Gütertransport durch die Gleisstrecke Nr. 818. Die Unterlagen wurden dem Gericht übergeben. [37]

Ein Gericht befasste sich außerdem mit einem Verfahren gegen SUEK-Kusbass wegen Luftverschmutzung und Lärms nahe Wohnhäusern in Leninsk-Kusnezki. Es stellte fest, dass die mittlere Tageskonzentration von Stickstoffdioxid im Wohngebiet das 2,7-Fache des zulässigen Höchstwerts erreichte und der höchstzulässige nächtliche Lärmpegel in einem Schlafzimmer um 1,3 dB(A) überschritten wurde. Es ging um die Auswirkungen einer Betriebsstraße des Unternehmens. Das Unternehmen bestritt die Messbedingungen und die Schlussfolgerungen zur Quelle der Belastung. Am 17. Juni 2019 prüfte das Gebietsgericht Kemerowo die Beschwerde gegen die Entscheidung des Stadtgerichts Leninsk-Kusnezki vom 15. April und bestätigte die Geldbuße von 10 000 Rubel. Einen Teil der Messungen an der Straße schloss das Gericht aus; seine Schlussfolgerung stützte sich auf Ergebnisse im Wohngebiet. [38]

Der eine Fall betrifft die Sicherheit der Beschäftigten des Ruban-Bergwerks, der andere Luft und Lärm an der Betriebsstraße. Wie reagierte Bettercoal auf jeden dieser Fälle? Wurden die Verstöße in den Plan aufgenommen, wer überprüfte die Verbesserungen, und welche Antwort erhielten die Anwohner?

SDS: ein „positives Gutachten“ und ausstehende Verbesserungen

Im November 2017 besuchten die Prüfer drei Betriebe von SDS-Ugol: den Tagebau Wostotschny der Aktiengesellschaft (AO) Salek in Kisseljowsk, Tschernigowez und die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (OOO) „Schachta Listwjaschnaja“. Sie besuchten auch den Hauptsitz der Holding. Der öffentliche Bericht nennt darüber hinaus einen größeren Bewertungsumfang für die Gruppe. [20, PDF 4–5]

Am 20. März 2018 veröffentlichte das Portal Rudmet eine Mitteilung auf Grundlage von Materialien von SDS-Ugol. Das Prüfungsergebnis wurde darin so beschrieben: Man habe „ein positives Gutachten über die Übereinstimmung mit dem Bettercoal-Kodex erhalten“. Dieselbe Veröffentlichung führte auf, was noch verbessert werden müsse: kontinuierliche Umweltüberwachung, Überwachung von Grundwasser und feinem Kohlenstaub sowie die Instandhaltung von Durchgängen und Ausgängen in untertägigen Grubenbauen. Der Plan sollte im zweiten Quartal 2018 ausgearbeitet werden. Laut Bettercoal-Bericht wurde er im Mai vereinbart. [48] [20, PDF 5]

Auf Seite 6 des öffentlichen Bettercoal-Berichts sind die Ergebnisse genauer aufgeschlüsselt. Punkt 2.2 — geschützte Meldungen von Verstößen und Beschwerdebearbeitung — erhielt die Bewertung Misses: „nicht erfüllt“. Punkt 6.9 — Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit — erhielt die Bewertung Partially Meets: „teilweise erfüllt“. Dies sind die Ergebnisse der Prüfung der Gruppe SDS-Ugol. Ich bitte um den vollständigen Bericht und den Verbesserungsplan mit Angaben dazu, welche Feststellungen welches Bergwerk betreffen. [20, PDF 6; 53, PDF 14, 22]

Bettercoal-Bericht: Punkt 2.2 in der Spalte Misses, Punkt 6.9 in der Spalte Partially Meets

Bettercoal, öffentlicher Bericht über SDS-Ugol vom 9. Januar 2019, PDF-Seite 6. Die Spaltenüberschriften und die Zeilen zu den Grundsätzen 2 und 6 sind erhalten. Zwischen den Ausschnitten steht ein Auslassungszeichen. Hervorhebungen durch die Redaktion.

Spaltenüberschriften: Meets — „erfüllt“; Substantially Meets — „weitgehend erfüllt“; Partially Meets — „teilweise erfüllt“; Misses — „nicht erfüllt“. Die Bewertungen der Punkte 2.2 und 6.9 sind hervorgehoben. Nummerierung und Inhalt der Punkte stehen im Kodex.

Vergrößern · Auszug ohne Hervorhebungen · Vollständiges Original, Seite 6

Die Legende auf Seite 10 erklärt: Misses bedeutet, dass mit der Einführung der erforderlichen Praktiken noch nicht begonnen wurde oder dass ihr systemisches Versagen zu einer vollständigen Nichterfüllung des Kodex geführt hat. Partially Meets bedeutet, dass die Umsetzung begonnen hat, sich aber noch in einem frühen Stadium befindet und unvollständig ist. Zugleich hält der Bericht auf Seite 6 fest, dass bei der Bewertung keine Maßnahmen der Kategorie Immediate Resolutions festgestellt wurden. Solche Maßnahmen werden im Verbesserungsplan vorrangig behandelt. Die Bewertungen Misses und Partially Meets bleiben davon unberührt. [20, PDF 6, 10]

Welche konkreten Probleme standen hinter diesen Bewertungen? Wann wurden sie behoben? Wer überprüfte dies, und welche Dokumente belegen es? Ich bitte Bettercoal um die Feststellungen der Prüfer, die entsprechenden Punkte des Plans und die Unterlagen zur Überprüfung ihrer Umsetzung für jeden Standort.

Der Bettercoal-Bericht selbst beschreibt konkrete gute Praktiken: das Verfüllen ausgekohlter Bereiche bei Wostotschny und Tschernigowez, den Einsatz von Stickstoff gegen Selbstentzündung und elektrische Sprengverfahren an einzelnen Standorten. Die Prüfer beobachteten eine Sprengung bei Tschernigowez aus etwa 400 Metern Entfernung. Ihrer Beschreibung zufolge waren Staubentwicklung, Lärm und Erschütterungen gering. [20, PDF 7–8]

Ein weiterer Standort: das Bergwerk Juschnaja

Am 12. Februar 2018 setzte das Bezirksgericht Kemerowo den Vortrieb einer Transportstrecke im Flöz „Wladimirowski-II“ des Bergwerks Juschnaja der AO Tschernigowez für zehn Tage aus. Die Entscheidung nennt gefährliche Staubablagerungen, einen zu geringen Anteil an inertem Gesteinsstaub, Mängel am Grubenausbau, am Wasservorhang und bei den Kontrollen; bei der Prüfung der Methanwarnanlage wurden weder akustische noch optische Signale ausgelöst. Der Unternehmensvertreter räumte die Verstöße ein und bat um eine Frist zur Behebung. [39]

Juschnaja gehörte zum Bewertungsumfang der Gruppe, steht aber nicht in der Liste der besuchten Standorte. Wie berücksichtigte Bettercoal die dort festgestellten Verstöße bei der Bewertung und Überwachung von SDS?

Listwjaschnaja: Was im Bettercoal-Bericht stand

Im Bericht vom 9. Januar 2019 wird JSC HC SDS-Ugol — die Aktiengesellschaft Holdinggesellschaft „SDS-Ugol“ — als Teilnehmer genannt. Listwjaschnaja gehört sowohl zum gesamten Bewertungsumfang als auch zur Liste der besuchten Standorte. Nach der Bewertung anhand des Bettercoal-Kodex vereinbarten die Beteiligten einen Verbesserungsplan. Der vollständige Bericht wird als vertraulich und für Bettercoal-Mitglieder zugänglich bezeichnet; das öffentliche Dokument ist seine Zusammenfassung. [20, PDF 1, 4–5, 9]

In der Zusammenfassung heißt es, bei dieser Bewertung seien keine Maßnahmen der Kategorie Immediate Resolutions festgestellt worden. Solche Maßnahmen werden im Verbesserungsplan vorrangig behandelt. Das Dokument nennt Bereiche, in denen Verbesserungen nötig sind. Eine erneute Bewertung war für November 2022 vorgesehen. [20, PDF 5–7]

Eintrag Listvyazhnaya Mine (Gramoteino, Kemerovo region) in der Standortliste der Bettercoal-Bewertung vor Ort
„Listvyazhnaya Mine (Gramoteino, Kemerovo region)“ — „Bergwerk Listwjaschnaja (Gramoteino, Gebiet Kemerowo)“. Unveränderter Auszug aus dem Abschnitt Site-Assessment Scope („Umfang der Bewertung vor Ort“), PDF-Seite 4. Listwjaschnaja steht auf der Liste der besuchten Standorte. Bettercoal-Bericht vom 9. Januar 2019, vollständige Seite ↗. In voller Größe öffnen ↗

Ein Bergwerk, verschiedene Dokumente

Betriebsgelände mit den Schildern „Bergwerk Listwjaschnaja“ und „SDS-Ugol“
Das Bergwerk Listwjaschnaja. Foto aus dem „Buch des Gedenkens“ des russischen Katastrophenschutzministeriums — Seite zur Katastrophe vom 25. November 2021. Urheber und Aufnahmedatum sind auf der Seite nicht angegeben. In voller Größe öffnen ↗

Das Bergwerk wird von der OOO „Schachta Listwjaschnaja“ betrieben, einer Tochtergesellschaft der Holding SDS-Ugol. Diese Verbindung ist in der Mitteilung der russischen Generalstaatsanwaltschaft vom 25. März 2025 ausdrücklich genannt. Laut Staatsanwaltschaft stellte das Gericht fest: Von Juli bis November 2021 unterließen Michail Fedjajew, Gennadi Alexejew und Anton Jakutow vorsätzlich die erforderlichen Maßnahmen, um das Bergwerk mit den Anforderungen an die technische Betriebssicherheit in Einklang zu bringen. Fedjajew wird als Vorsitzender des Direktorenrats und Aktionär der Gruppe bezeichnet, Alexejew als ihr Generaldirektor und Mitglied des Direktorenrats, Jakutow als technischer Direktor. [21]

Am 25. November 2021 ereignete sich eine Explosion. 51 Menschen starben: 46 Bergleute und fünf Grubenretter. Fedjajew erhielt drei Jahre und sechs Monate auf Bewährung, Alexejew fünf Jahre und drei Monate, Jakutow fünf Jahre Freiheitsentzug. Interfax berichtete unter Berufung auf das Pressezentrum der Gerichte, dass das Urteil am 17. April 2025 rechtskräftig wurde; Rechtsmittel waren nicht eingelegt worden. [21, 22, 23]

Die Verteidigung bestritt den ursächlichen Zusammenhang und den Umfang der Leitungspflichten; die Angeklagten bekannten sich nicht schuldig. Den Inhalt des Urteils stellte die Generalstaatsanwaltschaft dar, über dessen Rechtskraft berichtete das Pressezentrum der Gerichte. [21, 22, 23]

Was Bettercoal nach der Katastrophe unternahm

Am 26. November 2021 sprach Bettercoal ihr Beileid aus, berichtete über den Kontakt mit SDS-Ugol und kündigte an, die Zusammenarbeit fortzusetzen, um die Ursachen und die erforderlichen Präventionsmaßnahmen zu klären. [24]

Das SDS-Ugol-Profil vom Juli 2022 nennt 49 Punkte im Plan: 16 Verbesserungen waren überprüft, 11 als umgesetzt gemeldet und zur Überprüfung vor Ort ausstehend, 22 weiterhin offen. Der Plan umfasst die Gruppe SDS-Ugol. Bettercoal berichtet, dass die Zusammenarbeit mit russischen Produzenten seit April 2022 ausgesetzt ist. [11, 12]

Der Bettercoal-Jahresbericht 2021 enthält ein weiteres Detail: Im Dezember, also nach der Katastrophe, veranstaltete die Organisation mit unabhängigen leitenden Prüfern ein Webinar zum Stand der Pläne aller russischen Produzenten. Als Ziel wurde genannt, den Käufern ein Verständnis der konkreten Risiken und Verbesserungen zu vermitteln. Welche Informationen über Listwjaschnaja wurden im Webinar besprochen, und welche Entscheidungen folgten? Ich bitte Bettercoal, die Unterlagen dieser Beratung vorzulegen. [56, PDF 20]

Listwjaschnaja und Bettercoal: Ereignisse und Daten

2017–2025 · Abfolge der Ereignisse

Ereignisdatum und Veröffentlichungsdatum sind getrennt ausgewiesen.

  1. November 2017

    Bewertung vor Ort

    Im Bericht wird Listwjaschnaja unter den besuchten Standorten genannt.

    Veröffentlicht: Der Bericht wurde am 9. Januar 2019 veröffentlicht. [20, PDF 4–5]

  2. Mai 2018

    Verbesserungsplan

    Bettercoal und SDS-Ugol vereinbarten den CIP.

    Veröffentlicht: Darüber berichtet derselbe Bericht vom 9. Januar 2019. [20, PDF 5]

  3. Juli–November 2021

    Unterlassungen der Führungskräfte

    Das Gericht stellte später fest, dass drei Führungskräfte Maßnahmen zur Sicherheit des Bergwerks unterlassen hatten.

    Veröffentlicht: Die Mitteilung der Staatsanwaltschaft zum Urteil erschien am 25. März 2025. [21]

  4. 25. November 2021

    Katastrophe

    Im Bergwerk ereignete sich eine Explosion. 51 Menschen starben: 46 Bergleute und fünf Retter.

    Veröffentlicht: Die endgültigen Zahlen und die gerichtlichen Ergebnisse stehen in Quellen aus dem Jahr 2025. [21, 22, 23]

  5. 26. November 2021

    Bettercoals Reaktion

    Beileidsbekundung, Kontakt mit SDS-Ugol, Ankündigung weiterer Zusammenarbeit.

    Veröffentlicht: Die Erklärung erschien am Tag nach der Katastrophe. [24]

  6. 28. April 2022

    Aussetzung der Zusammenarbeit

    Bettercoal berichtet über die Aussetzung der Zusammenarbeit mit russischen Produzenten.

    Veröffentlicht: Die Erklärung ist auf den 28. April datiert, der Seitenkopf auf den 3. Mai 2022. [79]

  7. 25. März / 17. April 2025

    Urteil und Rechtskraft

    Am 25. März berichtete die Staatsanwaltschaft über das Urteil. Laut Pressezentrum der Gerichte wurde es am 17. April rechtskräftig.

    Veröffentlicht: Interfax veröffentlichte die Information zur Rechtskraft am 21. April 2025. [21, 22]

Taldinskaya Mining Company: zwei Bergwerke und gestoppter Streckenvortrieb

Fachleute der Beratung The Dragonfly Initiative besuchten im November 2018 die Bergwerke Taldinskaja-Juschnaja und Kyrgaiskaja. Der Verbesserungsplan wurde im September 2019 vereinbart. Als Teammitglieder sind Julija Menise, Tatiana Vasenko, Vladimir Simov und Peter Whitbread-Abrutat genannt. [45, PDF 5–6]

Die Zusammenfassung führte auf, was verbessert werden musste: der Einsatz von Schutzausrüstung, die Wasserversorgung und die hygienischen Bedingungen sowie die Lagerung von Ölen und Chemikalien. Das Unternehmen sollte außerdem jährlich über seine Ergebnisse berichten. Die Prüfer beschrieben gesondert die Korruptionsbekämpfung: Die Abteilung für wirtschaftliche Sicherheit hatte Fälle von Betrug und Korruption aufgedeckt und die Behörden informiert. Ein weiteres positives Beispiel war die Dokumentenverwaltung der Rechtsabteilung und der Arbeitsschutzabteilung, die die Suche in umfangreichen Unterlagen erleichterte. [45, PDF 8–9]

Am 2. November 2020 setzte das Bezirksgericht Prokopjewsk den Vortrieb einer Bandstrecke im Betrieb der AO „Schachtouprawlenije Taldinskoje-Juschnoje“ für sieben Tage aus. Die Gerichtsentscheidung nennt gefährliche Staubansammlungen, Probleme mit der Staubbekämpfung durch Wasser und dem Grubenausbau, Mängel an der Brandschutzausrüstung und weitere Verstöße. Das geschah später an einem der beiden besuchten Standorte, nach der Vereinbarung des Plans. [40]

Wie reagierte Bettercoal auf die Unterbrechung des Streckenvortriebs? Welche Änderungen wurden am Plan vorgenommen, und wer überprüfte die Behebung der Verstöße?

KTK und TalTEK: erste Schritte der Teilnahme und eingestellte Arbeiten

Die Kuzbasskaya Toplivnaya Company (KTK, Kusbasser Brennstoffgesellschaft) und TalTEK befanden sich in der Anfangsphase des Verfahrens. Die Profile nennen Januar 2020 als Beginn der Teilnahme von KTK und Februar 2021 für TalTEK. Eine Bewertung vor Ort stand in dieser Phase noch aus. [46] [47]

Nach einer Kontrolle des KTK-Tagebaus Karakanski-Juschny vom 28. Januar bis 17. Februar 2021 berichtete Rostechnadsor über 44 Verstöße. Die Arbeiten wichen von den Projektvorgaben ab; der Gefahrenbereich war nicht ordnungsgemäß registriert und gekennzeichnet, die Sicherheitsmaßnahmen entsprachen nicht der festgestellten Gefahr. Nach einer vorläufigen Untersagung setzte das Gericht die Arbeiten in diesem Bereich für 60 Tage aus. [41]

Vom 23. bis 28. Dezember 2021 kontrollierte die Aufsichtsbehörde die OOO „Rasres TalTEK“. Die Inspektoren stellten Verstöße gegen Anforderungen an Höhe und Neigung der Abbaustufen, an die Breite der Bermen — der Absätze zwischen den Stufen — und an Arbeiten im Gefahrenbereich fest. Am 27. Dezember wurde ein vorläufiges Verbot verhängt. Laut Pressestelle der Aufsichtsbehörde ordnete das Gericht am 30. Dezember die Aussetzung der Arbeiten im Gefahrenbereich für 90 Tage an. [42]

Welche Informationen über die angeordneten Arbeitsunterbrechungen erhielt Bettercoal? Wie bewertete sie die Bereitschaft dieser Produzenten zur Teilnahme, und welche Bedingungen stellte sie für die Fortsetzung des Verfahrens?

Was in den Plänen von vier Produzenten noch offen war

Die Profile vom Juli 2022 ermöglichen einen Vergleich des Stands der Pläne. Zu diesem Zeitpunkt war die Zusammenarbeit mit russischen Produzenten bereits ausgesetzt. [12]

Verbesserungspläne: veröffentlichter Stand im Juli 2022

Anzahl der Punkte. Jeder Balken zeigt den gesamten Plan der jeweiligen Gruppe.

KRU — 58

Überprüft: 20 · Überprüfung ausstehend: 23 · offen: 15 [10]

SUEK — 40

Überprüft: 17 · Überprüfung ausstehend: 8 · offen: 15 [50]

SDS-Ugol — 49

Überprüft: 16 · Überprüfung ausstehend: 11 · offen: 22 [11]

Taldinskaya Mining Company — 63

Überprüft: 12 · Überprüfung ausstehend: 12 · offen: 39 [51]

CIP-Punkte sind Verbesserungsaufgaben für Unternehmensgruppen. Ihre Anzahl entspricht nicht der Zahl von Rechtsverstößen. Der Status „Überprüfung ausstehend“ wird von bestätigter Umsetzung unterschieden.

Die SDS-Zusammenfassung bezieht sich auf die gesamte Gruppe. Welche Punkte betrafen Listwjaschnaja, welche andere Betriebe? Ich bitte Bettercoal, ihre Zuordnung und die Ergebnisse der Überprüfung für die einzelnen Standorte offenzulegen.

Gibt es weniger Staub an den Wohnhäusern? Ist die Wasserqualität besser geworden? Haben sich die Bedingungen für Umsiedlungen verbessert, ist es sicherer geworden, Verstöße zu melden? Welche Ergebnisse für die Anwohner kann Bettercoal zusammen mit den abgeschlossenen Punkten des Plans vorweisen?

Ergebnisse für 2024

Im Bericht für 2024 teilte RECOSI mit, seit Beginn der Bewertungen im Jahr 2014 mehr als 70 Standorte auf fünf Kontinenten geprüft zu haben. Ende 2024 nahmen fünf Produzenten am Kohleprogramm teil. Zum 31. Dezember 2024 nennt die Übersicht 54 abgeschlossene Punkte, 21 als abgeschlossen gemeldete Punkte mit ausstehender Überprüfung und 56 offene Punkte. Insgesamt sind es 131. Das sind die Gesamtdaten des Programms für 2024. [60, PDF 14–15]

Welche Veränderungen bei Arbeitssicherheit, Luft und Wasser stehen hinter den abgeschlossenen Punkten? Wo können Anwohner Messungen und Ergebnisse unabhängiger Prüfungen einsehen?

Die Anforderungen des Kodex und die Fälle in Russland

Im Folgenden werden die Anforderungen des im Juni 2017 verabschiedeten Kodex 1.1 späteren Fällen in Russland gegenübergestellt. Die KRU-Prüfungen von 2015 und Mai 2017 fanden früher statt: Die Frage an Bettercoal bezieht sich hier auf die anschließende Überwachung, nicht auf eine Bewertung dieser Besuche anhand der neuen Fassung. Für die Überwachung nach Einführung des Kodex 2.0 müssen die angewandten Übergangsregeln geklärt werden. [53]

Anforderung des Kodex 1.1Fall in RusslandBekannte ReaktionFrage an Bettercoal
1.1 — Gesetzestreue; PDF-Seite 12KRU: Anordnungen zu Abfällen, Verfahren А27-110/2019Das Kassationsgericht bestätigte die Anordnungen; die Bewertungs­zusammen­fassung hatte zuvor die Einhaltung der Gesetze angegeben.Wie wurde das gerichtliche Ergebnis bei der Überwachung berücksichtigt?
6.9 — Sicherheit; PDF-Seiten 22–24Ruban, Juschnaja, Taldinskaja-Juschnaja: Staubexplosionsschutz und weitere VerstößeDie oben beschriebenen Verbote und gerichtlich angeordneten Unterbrechungen einzelner Arbeiten.Wann gingen die Bescheide ein, und anhand welcher Nachweise wurden die Verbesserungen überprüft?
6.9.1 — unter anderem Methanüberwachung; PDF-Seite 22Listwjaschnaja: Besuch 2017; Unterlassungen von Juli bis November 2021, die das Gericht später feststellteBettercoal-Erklärung vom 26. November 2021; Fernüberwachung im Jahr 2021.Was stand im Plan des Bergwerks, und wie wurde die Sicherheit vor der Katastrophe überprüft?
9.2–9.3 — Abfälle, Abwässer, Staub; PDF-Seiten 28–29Wachruschewskoje-Feld; Feststellungen zu Staub und Wasser in der SDS-MitteilungAnordnungen der Aufsichtsbehörde; angekündigte Aufgaben für den künftigen Plan.Aufgrund welcher Messungen und Dokumente konnten Punkte abgeschlossen werden?
7.1.3, 7.1.6, 7.1.11 — Anwohner, Umsiedlung, Lärm; PDF-Seite 25Abbau nahe den Häusern in Kisseljowsk; Gerichtsverfahren zur SUEK-StraßeUniper beschrieb die Nähe des Abbaus; das Gericht bestätigte die Sanktion wegen Luftverschmutzung und Lärms.Welche Ergebnisse gab es für die Anwohner selbst?
2.2 — sichere Beschwerden; 5.2 — indigene Völker; PDF-Seiten 14, 17Berichte über Druck auf Aktivisten; Arbeit mit Gemeinschaften im BewertungsumfangTDI nahm Angaben zur Einschüchterung auf; der SDS-Bericht nannte Gesprächspartner aus der Zivilgesellschaft.Wie wurde die Sicherheit der Gespräche gewährleistet, und wie wurden die Folgen für die Beschwerdeführer überprüft?
2.3, 10.6 — Schließung und Wiederherstellung von Flächen; PDF-Seiten 14–15, 32Frühzeitige Schließungsplanung und Rückverfüllung, die bei SDS genannt wurdenIm Bericht als gute Praktiken beschrieben.Welche Fristen, Flächen und Ergebnisse wurden unabhängig von den Angaben des Unternehmens überprüft?

Die Quellen zu jedem Fall stehen in den Abschnitten über die jeweiligen Unternehmen.

Aussetzung der Teilnahme und Beschwerden von Anwohnern

Bettercoal ist ein Programm zur Bewertung und Verbesserung. Seine Regeln schließen eine Zertifizierung der Leistung eines Produzenten ausdrücklich aus. Ein Teilnehmer darf innerhalb der Regeln für die Verwendung des Namens und Logos auf seinen Status verweisen. [63, PDF 2] [54]

Teilnahmen wurden in der Praxis auch beendet. Am 24. Juni 2019 gab Bettercoal bekannt, dass Shubarkol Komir nicht mehr den Lieferantenstatus des Programms habe. Als Grund nannte die Mitteilung, dass das Unternehmen aus internen strategischen und wirtschaftlichen Gründen die Bewertung nicht fortsetzen und den nach dem Besuch vom November 2017 vereinbarten Plan nicht umsetzen könne. Die Entscheidung wurde als mit dem Unternehmen abgestimmte Anwendung der Policy of Association, der Teilnahmeregeln, beschrieben. [59]

Die aktuelle Richtlinie vom 23. April 2025 sieht die Beendigung der Zusammenarbeit vor, wenn Verpflichtungen und Fristen nicht eingehalten werden, Berichte ausbleiben, falsche Nachweise vorgelegt werden oder Antworten auf Risikoanfragen unzureichend sind. Bei begründeten Umständen kann das Sekretariat eine Fristverlängerung gewähren. Endet die Teilnahme, informiert es die Mitglieder, entfernt das Unternehmen von der Website und sorgt dafür, dass Status und Logo nicht mehr verwendet werden. Über kommerzielle Einkäufe entscheiden die Käufer selbst. [62, PDF 3–6]

Bei russischen Produzenten ist eine allgemeine Aussetzung bekannt. In der Erklärung vom 28. April 2022 begründete Bettercoal sie mit Russlands Invasion in die Ukraine und den damit verbundenen Menschenrechtsverletzungen. Die Prüfer wurden angewiesen, die Überprüfung der Pläne einzustellen; russische Produzenten durften für die Dauer der Aussetzung nicht mehr mit ihrer Verbindung zu Bettercoal werben. Welche Maßnahmen hatte Bettercoal vor dieser allgemeinen Aussetzung wegen der Verstöße einzelner Betriebe ergriffen? Wo sind die entsprechenden Entscheidungen veröffentlicht? [79]

Beschwerden heute: Möglichkeiten und die Fünfjahresgrenze

Das geltende Verfahren vom 19. Juni 2025 lässt Beschwerden über Bettercoal selbst, ihre Beschäftigten und Prüfer sowie über Programmteilnehmer zu. Beschwerden können über ein Formular oder an info@bettercoal.org eingereicht werden, auch in der Sprache der beschwerdeführenden Person. Als zeitliche Richtwerte gelten zehn Arbeitstage für die Eingangsbestätigung, weitere zehn für die Zulässigkeitsprüfung und 60 Kalendertage ab der ersten Eingabe für einen Lösungsvorschlag. [63, PDF 2–5]

Das Verfahren ermöglicht eine Anfechtung innerhalb von 20 Arbeitstagen und sieht die Beteiligung des Programm- und des Technischen Ausschusses vor, gegebenenfalls auch des Boards. Das ist eine interne Überprüfung innerhalb der Organisation. Beschwerdeführer können Anonymität verlangen; das Dokument warnt jedoch davor, dass eine Person anhand der Umstände ihres Falls erkennbar sein könnte. Außerdem gibt es eine wichtige zeitliche Grenze: Ereignisse, die mehr als fünf Jahre zurückliegen, gelten als unzulässiger Beschwerdegrund. Zum Datum dieses Artikels, dem 28. Oktober 2026, liegt diese Grenze am 28. Oktober 2021. Die Ereignisse vom November 2021 liegen noch innerhalb der fünf Jahre, die von 2019 bereits außerhalb. Wie wird RECOSI die Regel auf jeden einzelnen Fall und auf fortdauernde Folgen anwenden? Ich bitte um eine schriftliche Entscheidung über die Zulässigkeit der Eingabe mit Angabe des Ereignisdatums und der angewandten Verfahrensbestimmung. [63, PDF 3–6]

Welche Eingaben von Einwohnern Kisseljowsks gingen 2019 ein? Nach welchen Regeln wurden sie bearbeitet, und mit welchem Ergebnis? Ich bitte RECOSI, unter Wahrung der Vertraulichkeit der Beschwerdeführer Angaben zu Eingaben und Entscheidungen zu veröffentlichen. Das Recht, eine Beschwerde einzureichen, ist nur dann von Bedeutung, wenn ein Mensch davon weiß, es sicher nutzen kann und eine inhaltlich aussagekräftige Antwort erhält.

Nach der Reise: Kohleeinkauf und eine Abstimmung der Aktionäre

Die Kategorie „Russland“ machte 2019 35,1 %, 2020 29,9 % und 2021 22,6 % der direkten vertraglichen Kohlebeschaffung von Uniper aus. In den ersten beiden Berichten umfasst diese Kategorie auch Lettland. Der Wert für 2019 bezieht sich auf das gesamte Jahr, einschließlich der Monate vor der Reise. [3, 4, 5]

Kategorie „Russland“ in Unipers direkter vertraglicher Kohlebeschaffung

2019–2021 · Beschaffungsanteil, % · Skala von 0 bis 40%

2019Russland, einschließlich Lettland
35,1%
2020Russland, einschließlich Lettland
29,9%
2021Russland
22,6%

Zusammensetzung der Kategorie in den Berichten: 2019 und 2020 — Russland und Lettland; 2021 — Russland.

Der Wert gibt den prozentualen Anteil an Unipers direkter vertraglicher Kohlebeschaffung im jeweiligen Jahr an.

Quellen: Uniper-Bericht 2019, Druckseite 52 / PDF-Seite 54; Bericht 2020, Druckseite 73 / PDF-Seite 74; Bericht 2021, PDF-Seiten 46 und 93. [3, 4, 5]

Die Zahlen in Unipers eigenen Berichten

Die Berichte für 2020 und 2021 zeigen die Beschaffung nach der Reise. Der Bericht für 2019 enthält Daten für das gesamte Jahr. Im Folgenden stehen die Zeilen der Originaltabellen, denen die Werte für die Grafik entnommen sind. [3, 4, 5]

Unipers Beschaffungstabelle 2019: Russland — 35,1; die Fußnote schließt Lettland ein

Uniper, Sustainability Report 2019, Druckseite 52 / PDF-Seite 54. Vollständiger Bericht. Ausschnitte aus derselben Tabelle sind durch „…“ getrennt; die übrigen Zeilen sind im Original zugänglich. Hervorhebungen durch die Redaktion.

Übersetzung der hervorgehobenen Passage: „Russland — 35,1“; Fußnote 1: „Schließt Kohle aus Lettland ein“. Die Spaltenüberschrift bezeichnet den Anteil der eingekauften Kohle in Prozent.

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Originalauszug ohne Hervorhebungen

Unipers Beschaffungstabelle 2020: Russland — 29,9; die Fußnote schließt Lettland ein

Uniper, Sustainability Report 2020, Druckseite 73 / PDF-Seite 74. Vollständiger Bericht. Ausschnitte aus derselben Tabelle sind durch „…“ getrennt; die übrigen Zeilen sind im Original zugänglich. Hervorhebungen durch die Redaktion.

Übersetzung der hervorgehobenen Passage: „Russland — 29,9“; Fußnote 1: „Schließt Kohle aus Lettland ein“. Die Einheit ist der prozentuale Anteil der eingekauften Kohle.

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Originalauszug ohne Hervorhebungen

Unipers Beschaffungstabelle 2021: Russland — 22,6%

Uniper, Sustainability Report 2021, Seite 93 / PDF-Seite 93. Vollständiger Bericht. Ausschnitte aus derselben Tabelle sind durch „…“ getrennt; die übrigen Zeilen sind im Original zugänglich. Hervorhebungen durch die Redaktion.

Übersetzung der hervorgehobenen Passage: „Russland — 22,6%“.

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Originalauszug ohne Hervorhebungen

Wofür 94,48% stimmten

Zur Uniper-Hauptversammlung am 19. Mai 2021 schlug der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre vor, den Aufsichtsrat für 2020 nicht zu entlasten. Zur Begründung verwies er auf die unzureichende Kontrolle der Menschenrechte in der Lieferkette und auf Angriffe auf Umweltaktivisten im Kusbass. Uniper selbst veröffentlichte den Antrag vom 4. Mai unter den Versammlungsunterlagen. [19, PDF 2–3]

Die Aktionäre entlasteten den Aufsichtsrat: Zu Tagesordnungspunkt 4 wurden 305 116 131 Ja-Stimmen und 17 834 211 Nein-Stimmen abgegeben. Insgesamt waren es 322 950 342 gültige Stimmen. Auf dieser Grundlage wurden 94,48% und 5,52% berechnet. Die bei der Abstimmung vertretenen Aktien entsprachen 88,25% des Grundkapitals. [81]

Tagesordnungspunkt 4 der Uniper-Hauptversammlung vom 19. Mai 2021: Entlastung des Aufsichtsrats für 2020, 94,48% Zustimmung

Uniper SE, Abstimmungsergebnisse der Hauptversammlung vom 19. Mai 2021, PDF-Seite 1, Tagesordnungspunkt 4. Vollständiges Dokument im Internet Archive; archiviert am 21. Mai 2023. Die Spaltenüberschriften und Tagesordnungspunkt 4 sind als einzelne Ausschnitte derselben Seite dargestellt; dazwischen steht ein Auslassungszeichen. Hervorhebungen durch die Redaktion.

Übersetzung der hervorgehobenen Passage: „Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2020“; „94,48%“. Spalten von links nach rechts: Tagesordnungspunkt; Aktien, für die gültige Stimmen abgegeben wurden; deren Anteil am Grundkapital; Ja-Stimmen und ihr Anteil; Nein-Stimmen und ihr Anteil.

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Originalauszug ohne Hervorhebungen

Gegenstand der Abstimmung war die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2020. Eine gesonderte Entscheidung über die Fortsetzung russischer Kohleeinkäufe enthält dieser Tagesordnungspunkt nicht. Entscheidend ist hier die Abfolge: Kritische Aktionäre warfen die Frage der Menschenrechte in den Kohlelieferketten auf, und die Hauptversammlung entlastete das Organ, das die Unternehmensleitung überwachte. Die Einkäufe selbst sind in Unipers Berichten dokumentiert. [19, 81]

März bis August 2022: Vertragserfüllung und Ende der Beschaffung

Am 7. März 2022 erklärte Uniper, dass die meisten bestehenden Kohleverträge mit Russland weiterhin ohne wesentliche Unterbrechungen erfüllt würden. Zugleich verurteilte das Unternehmen die Invasion, kündigte an, russische Kohleverträge nicht zu verlängern und auf andere Bezugsquellen umzusteigen. Im Jahresbericht wird August 2022 als Ende der Beschaffung russischer Kohle genannt. Die Beschaffung endete rund ein halbes Jahr nach Beginn der großangelegten Invasion. [6, 31]

Im September 2019 sahen Uniper-Vertreter den Kohleabbau nahe den Wohnhäusern. Im Mai 2020 berichtete das Unternehmen darüber. Die Berichte der folgenden Jahre zeigen, dass die Einkäufe weitergingen, und die Mitteilung vom März 2022 dokumentiert die Erfüllung bestehender Verträge. Welche Anforderungen an Lieferanten ergaben sich aus der Reise? Wie wurde ihre Umsetzung überprüft, und wie wirkten sich die Ergebnisse auf den Einkauf aus? Genau diese Entscheidungen möchte ich mit Uniper besprechen. [1, 3, 4, 5, 6, 31]

Von wem Uniper Kohle kaufte: Fortums Antwort und die Grenzen einer Handelsdatenbank

In Fortums Antworten auf Aktionärsfragen für 2022 geht es in Frage Nr. 39 um die Katastrophe von Listwjaschnaja und um Kohleeinkäufe von diesem Bergwerk. Die Antwort lautet: „Neither Fortum or Uniper has been purchasing coal from this supplier in the past years“. Übersetzt: „Weder Fortum noch Uniper haben in den vergangenen Jahren Kohle von diesem Lieferanten bezogen.“ Die Frage bezieht sich auf Listwjaschnaja; der Zeitraum wird in der Antwort mit den Worten „in den vergangenen Jahren“ bezeichnet. [52, PDF 16]

Das Handelsverzeichnis Volza führt SDS-Ugol und KRU unter den Lieferanten der Uniper Global Commodities SE auf. In den Einträgen steht die Warennummer 2701 — Steinkohle. Daten einzelner Lieferungen fehlen in der öffentlichen Tabelle. [77]

Ich bitte Uniper, die Geschichte ihrer Einkäufe bei SDS-Ugol offenzulegen: Jahre, juristische Personen der Verkäufer, Mengen und Herkunftsbergwerke der Kohle. Fortums Antwort grenzt den Zeitraum nicht genauer ein, und die öffentlichen Volza-Angaben lassen die Daten der betreffenden Lieferungen nicht erkennen. Für einen Abgleich werden Verträge und Herkunftsnachweise der Lieferpartien benötigt: Die Frage an Fortum betrifft ein bestimmtes Bergwerk, das Verzeichnis nennt dagegen eine Unternehmensgruppe.

Die Warnung vor Einschüchterung stand im Bericht

Auf Seite 4 des TDI-Berichts steht: intimidation of local environmental campaigners by coal companies is reportedly prevalent in Kuzbass. Übersetzt: Es wird über weitverbreitete Einschüchterung lokaler Umweltaktivisten durch Kohleunternehmen im Kusbass berichtet. Der Satz verweist ausdrücklich auf Fern; Fußnote ix führt zu einem Bericht von 2018. [2]

Ausschnitt aus Seite 4 des TDI-Berichts über Berichte zur Einschüchterung von Umweltaktivisten im Kusbass durch Kohleunternehmen

TDI Sustainability, Briefing: Environmental and Social Issues and the Coal Industry in Kuzbass, Russian Federation, and Focal Areas for Future Action, Februar 2020, PDF-Seite 4. Zwei Ausschnitte aus aufeinanderfolgenden Zeilen des Originals bilden ein zusammenhängendes Zitat. Unterstreichungen von der Redaktion. Am Satzanfang nennt TDI Fern als Quelle; Fußnote ix am Absatzende verweist auf den Fern-Bericht von 2018.

Übersetzung: „Berichten zufolge ist die Einschüchterung lokaler Umweltaktivisten durch Kohleunternehmen im Kusbass weit verbreitet.“

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Vollständiges PDF im Internet Archive · Ursprüngliche PDF-Adresse. Die Archivkopie wurde am 21. Mai 2023 gespeichert.

Der Ecodefense-Bericht von 2020 „Гонка по нисходящей“ („Wettlauf nach unten“) verweist in den Fußnoten 17 und 75 auf Videos von „Nowosti Kisseljowska“ (Nachrichten aus Kisseljowsk); die englische Fassung von 2021 in den Fußnoten 17 und 77. Die TDI-Übersicht verwendete einen früheren Ecodefense-Bericht von 2015. [8]

Im Mai 2021 fragten kritische Aktionäre Uniper öffentlich nach dem Bericht von 2020. Ein gesonderter Gegenantrag, den Uniper selbst zur Hauptversammlung veröffentlichte, enthielt einen Abschnitt über Angriffe auf Aktivisten im Kusbass. Damit war die Verfolgung von Aktivisten offiziell gegenüber dem Unternehmen zur Sprache gebracht worden. [9, 19]

Meine Geschichte in den damaligen Veröffentlichungen

Am 26. August 2019 berichtete „Sibir.Realii“ über einen Brief von Bürgermeister Maxim Schkarabeinikow an die Staatsanwaltschaft wegen meiner Gruppeninterviews. Die Redaktion gibt den Inhalt des Briefes und meinen Kommentar wieder. [25, 27]

Das Committee to Protect Journalists (CPJ, Komitee zum Schutz von Journalisten) veröffentlichte am 3. März 2021 einen Beitrag auf Grundlage eines Telefoninterviews mit mir und von Presseberichten. Darin werden meine Schilderung eines Angriffs im August 2020, anschließende anonyme Drohungen sowie ein Angriff durch einen Unbekannten am 25. Februar 2021 beschrieben. Nach dem letzten Angriff verließ ich die Stadt. [26]

Reporter ohne Grenzen (RSF, Reporters sans frontières) berichtete am 10. März über meinen Videoappell vom 6. März: Ich hatte erzählt, dass meine Beschwerden bei der Polizei, dem russischen Föderalen Sicherheitsdienst (FSB) und dem Ermittlungskomitee nicht den nötigen Schutz gebracht hatten. [27]

In einem Interview, das am 26. April 2021 veröffentlicht wurde, berichtete ich, Russland etwa eine Woche zuvor verlassen zu haben. Den Besuch von Ermittlern an meinem neuen Wohnort empfand ich als Signal, dass es keinen sicheren Ort gab; zugleich enthält die Veröffentlichung die Erklärung, dass sie gekommen seien, um mich als Geschädigte zu befragen. Im Mai wurde die Schließung von „Nowosti Kisseljowska“ bekannt gegeben — zur Sicherheit der Familie und um an neuen Projekten zu arbeiten. [28, 29]

Im Presseheft zum Film Black Snow beschreibt die Regisseurin Alina Simone Beschattung und ein gemeinsames Verhör als eigene Erfahrungen. [30, PDF 4]

Die Drohung, mich zu verbrennen — und ein Beitrag mit Feuer

Am 17. August 2020 schrieb mir jemand in privaten Nachrichten auf Odnoklassniki, ich solle in der Nähe des Verwaltungsgebäudes öffentlich verbrannt werden. In meinem Archiv sind 27 Screenshots des Nachrichtenaustauschs erhalten. [33]

Vier Tage später, am 21. August, veröffentlichte das Portal „Bes zensury“ („Ohne Zensur“) den Beitrag «На Зубкову готовится „покушение“» („Ein ›Anschlag‹ auf Zubkova wird vorbereitet“). Er befasste sich mit der Drohung, stellte deren Ernsthaftigkeit aber infrage. Die Verfasser mutmaßten, ich könnte die Drohungen an mich selbst geschrieben haben. [32]

Fotomontage aus dem Beitrag von „Bes zensury“: Natalia Zubkovas Gesicht vor Feuer und eine Bildunterschrift über Videoaufrufe
«На Зубкову готовится „покушение“» („Ein ›Anschlag‹ auf Zubkova wird vorbereitet“), „Bes zensury“, WordPress, 21. August 2020. Als Verfasser ist BEZCENXURY angegeben. Das Bild wurde unverändert aus der ursprünglichen Veröffentlichung übernommen; es stimmt mit der Kopie A-15 in Natalias Archiv überein. Übersetzung der Bildaufschrift: „Hm, wie viele Aufrufe würde so ein Video wohl bekommen?“ Ursprüngliche Veröffentlichung ↗. In voller Größe öffnen ↗

Die Fotomontage zeigt mein Gesicht vor Feuer. Die Bildunterschrift unterstellt mir, über die Zahl der Aufrufe eines solchen Videos nachzudenken.

Frank Plümacher: Bettercoal-Vorsitzender und Menschenrechtsbeauftragter von Uniper

An Frank Plümacher wende ich mich wegen zweier sich überschneidender beruflicher Rollen. Im Uniper-Bericht für 2017 ist er als Executive Vice President HSSE & Sustainability genannt — als leitender Vizepräsident für Gesundheitsschutz, Arbeitssicherheit, betriebliche Sicherheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit. HSSE steht für Health, Safety, Security and Environment. Er hatte also schon vor der Reise nach Kisseljowsk eine Führungsposition im Unternehmen. [78]

Der Uniper-Bericht datiert seine Wahl zum Vorsitzenden auf April 2019. Das Registerformular dokumentiert seine Bestellung zum Direktor am 18. Juni 2019. Ich bitte um eine Erklärung der Abfolge dieser Entscheidungen und um das Datum, an dem er die Aufgaben als Vorsitzender übernahm. Der Bericht nennt eine dreijährige Amtszeit als Vorsitzender. Beide Entscheidungen stammen aus dem Jahr 2019, vor der Septemberreise. [3, PDF 54] [76, PDF 1]

Seine Mitwirkung an der Leitung belegen auch unterzeichnete Dokumente. Die Bettercoal-Bilanz für 2019 wurde am 30. Juni 2020 im Namen des Boards mit der Unterschrift F. Pluemacher festgestellt; der Abschluss für 2020 am 20. Mai 2021 mit demselben Namen. [72, PDF 4] [73, PDF 4]

Zum Zeitpunkt der Katastrophe von Listwjaschnaja war Plümacher weiterhin Vorsitzender. Im Vorwort zum Jahresbericht 2021 schrieb er, dass die Prüfer wegen der Pandemie nicht an die Standorte hätten zurückkehren können. Dort beschrieb er auch die Überarbeitung des Kodex und der vom Board gebilligten Regeln. Entscheidend sind seine Worte: „Site assessments are central to the work of Bettercoal“ — „Bewertungen vor Ort stehen im Mittelpunkt der Arbeit von Bettercoal.“ In diesem Jahr wurde dieser zentrale Teil der Arbeit durch den Austausch aus der Ferne und die Prüfung von Unterlagen zu den Plänen ersetzt. [56, PDF 3–4, 12]

Am 27. November 2025 endete sein Amt als Direktor — dieses Datum nennt das Formular TM01. Am 3. Dezember gab RECOSI die Ernennung von Gerda Frans zur Vorsitzenden bekannt und dankte dem scheidenden Vorsitzenden Plümacher für sechs Jahre an der Spitze. [68] [13]

Heute stellt Uniper Plümacher als Leiter HSSE & Sustainability und als Menschenrechtsbeauftragten vor. Auf der Unternehmenswebsite spricht er davon, Risiken für Menschenrechte und Umwelt in den Wertschöpfungsketten frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und zu mindern. Deshalb bitte ich ihn heute, die Bearbeitung meiner Eingabe zu organisieren, die Unterlagen früherer Prüfungen heranzuziehen und zu erklären, was Uniper zu tun bereit ist. [15]

Uniper hat über ihre Reise nach Kisseljowsk berichtet. Wer gehörte zur Delegation, und wem wurden ihre Schlussfolgerungen vorgelegt? Diese Frage richte ich an Plümacher als Verantwortlichen für die betreffenden Bereiche und ehemaligen Bettercoal-Vorsitzenden. [1]

Meine Fragen an Frank Plümacher

  1. Welche Informationen über die russischen Verbesserungspläne erhielt das Board von 2019 bis 2021? Welche Fragen der Sicherheit und des Drucks auf Anwohner wurden unter Ihrer Beteiligung besprochen?
  2. Im Jahr 2021 fanden keine Besuche vor Ort statt. Wie überprüfte das Board, ob die Kontrolle aus der Ferne ausreichte, und wie prüfte es nach Meldungen über schwere Verstöße die Notwendigkeit eines außerplanmäßigen Besuchs?
  3. Welche Entscheidungen traf das Board nach der Katastrophe von Listwjaschnaja? Welche Ergebnisse der angekündigten Aufarbeitung können Sie vorlegen?
  4. Seit wann üben Sie das Amt des Menschenrechtsbeauftragten von Uniper aus? Werden Sie meine Eingabe zur Bearbeitung annehmen — mit einer verantwortlichen Person, einer Frist und einer schriftlichen Antwort?

Nadja Wendler: Nachhaltigkeit bei Uniper und ihre Arbeit im RECOSI-Board

Nadja Wendler ist heute Senior Vice President Sustainability bei Uniper und Mitglied des RECOSI-Boards. Im Register ist ihre Bestellung zur Direktorin auf den 27. November 2025 datiert; RECOSI gab sie am 3. Dezember öffentlich bekannt. Heute vertritt sie einen Kohlekäufer im Leitungsgremium der Organisation, die Bettercoal betreibt. [67, PDF 1] [13]

Ein früheres offizielles Dokument bezieht sich auf ein anderes Unternehmen. Im Bericht zur Konferenz EGYPES 2024 wird Wendler als Vice President Sustainability der Wintershall Dea AG bezeichnet. Dort ist folgende Äußerung von ihr veröffentlicht: „Governments, industry leaders, innovators, and communities must unite in a shared mission for a sustainable future, leaving no one behind“. Übersetzt: „Regierungen, führende Vertreter der Industrie, Innovatoren und lokale Gemeinschaften müssen sich für eine gemeinsame Mission für eine nachhaltige Zukunft zusammenschließen und dabei niemanden zurücklassen.“ [58, PDF 15]

In dieser Aussage steht ein Wort, das mir wichtig ist: Gemeinschaften. Menschen, die nahe am Abbau leben, müssen an dem Gespräch beteiligt sein und dürfen nicht nur Empfänger von Entscheidungen sein. Meine Forderung nach einem Treffen richtet sich an eine Führungskraft, die ihre Erfahrungen heute in die Leitung von Uniper und in das RECOSI-Board einbringen kann.

Wendler kam 2025 ins Board, also nach den Besuchen in Russland und den Einkäufen von 2017–2022. Ich wende mich an sie als heutige Führungskraft: Ich bitte sie, sich mit den Folgen der früheren Geschäftstätigkeit des Unternehmens zu befassen und für Antworten auf die offenen Fragen zu sorgen.

Ein Board-Mitglied wirkt an der strategischen Aufsicht mit, während das Sekretariat die laufende Arbeit übernimmt. Wendler kann die Offenlegung von Dokumenten und die Bearbeitung der Eingabe im Board ansprechen; als Verantwortliche für Nachhaltigkeit bei Uniper kann sie sicherstellen, dass die Eingabe im Unternehmen bearbeitet wird. [14]

Meine Fragen an Nadja Wendler

  1. Wann haben Sie die Leitung des Nachhaltigkeitsbereichs bei Uniper übernommen? Welche Befugnisse wurden Ihnen in Bezug auf historische Lieferkettenrisiken, den Umgang mit Anwohnern und die Bearbeitung von Eingaben übertragen?
  2. Sind Sie bereit, die Folgen des russischen Kohleabbaus und die Arbeit von Bettercoal auf die Tagesordnung des RECOSI-Boards zu setzen und die noch vorhandenen Verbesserungspläne, Überwachungsdaten und Entscheidungen anzufordern?
  3. Wie wird Ihr Grundsatz, „niemanden zurückzulassen“, auf Anwohner angewandt, die nach dem Ende der Beschaffung mit den Folgen des Abbaus und der Verfolgung zurückblieben?
  4. Wer in Uniper und RECOSI wird für meine Eingabe verantwortlich sein? Welche Fristen, welche Beteiligungsmöglichkeiten und welchen Schutz der übermittelten persönlichen Informationen können Sie anbieten?

Ich bitte um dieses Treffen. Es hat noch nicht stattgefunden.

Mit welchen Fragen ich zu Uniper gehe

Morgen, am 29. Oktober 2026, halte ich allein vor Uniper in Düsseldorf eine Mahnwache ab. Ich möchte ein Treffen und ein inhaltliches Gespräch. Im Folgenden stehen die Fragen, die ich stellen will. Heute weiß ich noch nicht, ob Vertreter des Unternehmens zu mir kommen, ob ein Treffen stattfindet und ob ich Antworten bekomme.

Die Reise nach Kisseljowsk und Gespräche mit Anwohnern

  1. Haben Vertreter von Uniper Kisseljowsk im September 2019 als Teil einer Bettercoal-Delegation besucht? Wer genau nahm an der Reise teil?
  2. Wer organisierte den Besuch in der Stadt, legte die Route fest und begleitete Ihre Delegation?
  3. Haben Sie sich mit Einwohnern Kisseljowsks getroffen? Falls ja: mit wem, wer wählte die Gesprächspartner aus, und welche Probleme sprachen sie an? Falls nein: warum nicht?
  4. Konnten Anwohner mit Ihnen ohne Vertreter der Kohleunternehmen und der Verwaltung sprechen?
  5. Wussten Sie vor der Reise vom Appell der Einwohner Kisseljowsks an den kanadischen Premierminister vom 8. Juni 2019? Hatten Sie Beiträge von „Nowosti Kisseljowska“ gesehen?
  6. Welche Materialien erhielten Sie vor der Reise von Ecodefense? Waren darunter meine Veröffentlichungen, Videoaufnahmen oder Informationen über meine Arbeit?
  7. Wurde die Möglichkeit eines Treffens mit mir, Natalia Zubkova, besprochen? Falls ja: Welche Entscheidung wurde getroffen, und warum fand das Treffen nicht statt?
  8. In Ihrer Veröffentlichung beschreiben Sie, wie nah an Wohnhäusern Kohle abgebaut wird. Welche Schlussfolgerungen zogen Sie zu den Folgen für die Anwohner, einschließlich der Kinder?

Bewertungen von Betrieben, Verstöße und Prüfungen

  1. Listwjaschnaja gehörte 2017 zu den Standorten der Bettercoal-Bewertung vor Ort. Welche Mängel wurden direkt in diesem Bergwerk festgestellt, und welche Maßnahmen wurden in den Verbesserungsplan aufgenommen?
  2. Wie überprüfte Bettercoal die Umsetzung dieser Maßnahmen vor der Katastrophe vom 25. November 2021? Wann fand die letzte Prüfung statt, was stellte sie fest, und wem wurden die Ergebnisse mitgeteilt?
  3. Erhielt Bettercoal 2021 Informationen über Verstöße gegen die technische Betriebssicherheit in Listwjaschnaja? Falls ja: Wie reagierte sie? Falls nein: Wie war die Prüfung solcher Risiken organisiert?
  4. Nach der Katastrophe kündigte Bettercoal an, die Ursachen und die erforderlichen Präventionsmaßnahmen klären zu wollen. Was sind die Ergebnisse dieser Arbeit? Wo können die Schlussfolgerungen und die getroffenen Entscheidungen eingesehen werden?
  5. Welche konkreten Anforderungen stellten Sie nach der Reise an die Lieferanten? Was sollten sie ändern, bis wann, und wer überprüfte die Umsetzung?

Kohleeinkauf

  1. Warum kaufte Uniper nach dem Besuch in Kisseljowsk weiterhin russische Kohle? Wie wirkte sich das Gesehene auf die Einkaufsentscheidungen aus?
  2. Von welchen russischen Produzenten und aus welchen Betrieben kauften Sie 2019–2022 Kohle? Können Sie Angaben zu Mengen und Herkunft der Lieferungen vorlegen?

Verfolgung von Journalisten und Aktivisten

  1. Der TDI-Bericht für die Bettercoal-Arbeitsgruppe berichtet über die Einschüchterung von Umweltaktivisten durch Kohleunternehmen. Wie reagierten Sie auf diese Information?
  2. Welche Maßnahmen sahen Sie vor, damit Anwohner und Journalisten Ihnen Verstöße melden können, ohne Verfolgung befürchten zu müssen?
  3. Wann erfuhren Sie von den Drohungen und Angriffen gegen mich? Haben Sie die Berichte von CPJ und Reporter ohne Grenzen aus dem Jahr 2021 geprüft? Was haben Sie unternommen?

Ergebnisse der Arbeit, Entscheidungen der Führungskräfte und ein Treffen

  1. Welche konkreten Veränderungen für die Menschen in Kisseljowsk sind aus Ihrer Reise und der anschließenden Arbeit hervorgegangen? Können Sie Projekte und Fristen nennen und Unterlagen zu ihrer Umsetzung vorlegen?
  2. Frank Plümacher, wie fließen Ihre Erfahrungen als Bettercoal-Vorsitzender in Ihre heutige Arbeit als Menschenrechtsbeauftragter von Uniper ein? Wie bewerten Sie das Ergebnis dieser Arbeit für die Bewohner der russischen Kohleregionen?
  3. Nadja Wendler, was sind Sie als Verantwortliche für Nachhaltigkeit bei Uniper und als Mitglied des RECOSI-Boards bereit zu tun, damit diese Fragen inhaltlich beantwortet werden?
  4. Sind Sie bereit, sich mit mir zu treffen, meine Geschichte anzuhören und schriftliche Antworten mit Belegen zu geben?

Doch die wichtigste Frage für mich betrifft mein eigenes Leben.

Was habe ich dort, in Kisseljowsk, falsch gemacht, als ich über schwarzen Schnee und das Leben der Menschen neben den Kohlebetrieben berichtete? Und was mache ich hier, in Deutschland, falsch, dass ich unter solchen Bedingungen lebe?

Ich möchte, dass Sie meine Geschichte anhören. Was würden Sie an meiner Stelle tun? Wie würden Sie Ihr weiteres Leben aufbauen und die Zukunft Ihres Kindes sichern?

Quellen

PDF bezeichnet die Seitenzahl in der Datei. Der persönliche Einstieg wurde am 28. Oktober 2026 geschrieben; „morgen“ bedeutet darin den 29. Oktober. Vollständige Pläne für einzelne Standorte, Überwachungsprotokolle und das frühere Beschwerdeverfahren bleiben Gegenstand der Fragen an die Organisationen. In den Kopien mehrerer Gerichtsentscheidungen weichen die Datumsangaben im Kopf der Datenbank vom Text ab: Verwendet wurden die Daten der Entscheidungen selbst. Zum Film Black Snow wurde das Presseheft herangezogen. Das Datum von Plümachers Ernennung zum Menschenrechtsbeauftragten und das Datum von Wendlers Wechsel zu Uniper sind Teil der an sie gerichteten Fragen.

  1. [1] Uniper. The dilemma of investing in social and environmental remediation activities

    Mai 2020 · HTML; archiviert am 18. Juni 2020, 23:01:43 UTC.

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  2. [2] TDI Sustainability. Environmental and Social Issues and the Coal Industry in Kuzbass, Russian Federation, and Focal Areas for Future Action

    Februar 2020 · PDF-Seiten 2–3: Reise; PDF-Seiten 6–7: Empfehlungen und Quellen.

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  3. [3] Uniper. Sustainability Report 2019

    Bericht für 2019; veröffentlicht 2020 · Druckseite 52 / PDF-Seite 54: Beschaffung und Plümacher; Druckseiten 60–61 / PDF-Seiten 62–63: Russland; Druckseite 76 / PDF-Seite 78: cr.uniper.energy.

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  4. [4] Uniper. Sustainability Report 2020

    Bericht für 2020 · Druckseite 73 / PDF-Seite 74: 29,9%; Druckseite 83 / PDF-Seite 84: Konferenzen.

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  5. [5] Uniper. Sustainability Report 2021

    Bericht für 2021; veröffentlicht 2022 · Druckseiten und PDF-Seiten: 46, 77, 93.

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  6. [6] Uniper. Annual Report 2022

    Bericht für 2022; veröffentlicht 2023 · Druckseite 37 / PDF-Seite 41: August 2022; Druckseite 118 / PDF-Seite 122: Beschaffung im Rahmen von Bettercoal.

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  7. [7] Council of the EU. EU adopts fifth round of sanctions against Russia over its military aggression against Ukraine

    2022-04-08 · Einfuhrverbot für Kohle.

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  8. [8] Экозащита! / Ecodefense. Гонка по нисходящей / Race to the Bottom („Wettlauf nach unten“). J. Solowjowa, W. Sliwjak

    2020 · Russische Fassung: Druckseiten 7, 26–27 / PDF-Seiten 5, 15; Fußnoten 17, 75. Englische Fassung: Druckseiten 9, 28 / PDF-Seiten 11, 30; Fußnoten 17, 77.

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  9. [9] Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre. Klage gegen die Niederlande, Kohle-Lieferketten und Datteln 4: Unsere Fragen an den Vorstand von Uniper

    2021-05-17 · Fragen zum Kohleimport aus Russland.

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  10. [10] Bettercoal. KRU — Fortschritt des Verbesserungsplans

    Juli 2022 · 58 Punkte: 20 überprüft, 23 mit ausstehender Überprüfung, 15 offen.

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  11. [11] Bettercoal. Siberian Business Union Coal — CIP progress

    Stand Juli 2022 · 49 Punkte: 16 überprüft, 11 mit ausstehender Überprüfung, 22 offen.

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  12. [12] Bettercoal. Bettercoal Producers

    Überprüft am 28. Oktober 2026; Aussetzung seit April 2022 · Aussetzung der Zusammenarbeit.

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  13. [13] RECOSI. Changes to its Board of Directors

    2025-12-03 · Leitung und Organisationsführung.

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  14. [14] RECOSI. Governance

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  15. [15] Uniper. Social responsibility

    Überprüft am 28. Oktober 2026 · Leitung und Organisationsführung.

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    Überprüft am 28. Oktober 2026 · Leitung und Organisationsführung.

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  20. [20] Bettercoal Assessment Public Report: Siberian Business Union Coal

    2019-01-09 · PDF-Seite 1: Datum; 4–5: Standorte und Etappen; 6: Ergebnisse der Bewertung und Kategorie vorrangig behandelter Maßnahmen (Immediate Resolutions); 10: Bewertungslegende.

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  21. [21] Generalstaatsanwaltschaft: Urteil gegen Führungskräfte von SDS-Ugol

    2025-03-25 · Offizielle Mitteilung zum Urteil.

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  22. [22] Interfax: Urteil rechtskräftig, keine Rechtsmittel eingelegt

    2025-04-21 · Meldung unter Berufung auf das Pressezentrum der Gerichte.

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  23. [23] Kommersant: Бездействие оценили сроками („Haftstrafen für Untätigkeit“)

    2025-03-25 · Bericht über das Gerichtsverfahren; Position der Verteidigung.

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  24. [24] Bettercoal: Accident at SDS-Ugol mine

    2021-11-26 · Öffentliche Reaktion.

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  25. [25] Sibir.Realii: Bürgermeister zeigt Redakteurin wegen Interviews bei der Staatsanwaltschaft an

    2019-08-26 · Brief und Interview.

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  26. [26] CPJ: Russian journalist Natalia Zubkova in hiding following attack, death threats

    2021-03-03 · Telefoninterview; vom Verfasser des Beitrags zusammengetragene Informationen; Anfragen zur Stellungnahme.

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  27. [27] RSF: Journalist forced to flee Siberian hometown after years of harassment

    2021-03-10 · Bericht über die Ereignisse und Erklärung zum Schutz der Journalistin.

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  28. [28] Sibir.Realii: Journalistin aus Kisseljowsk hat Russland verlassen

    2021-04-26 · Direktes Interview.

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  29. [29] Radio Swoboda: Unabhängiges Medium zum Schutz der Redakteurin geschlossen

    2021-05-23 · Bericht über die Schließung.

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  30. [30] Black Snow: press kit; Alina Simone

    2024 · PDF-Seite 4: Bericht der Regisseurin; der Film wurde nicht angesehen.

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  31. [31] Uniper: Update on Uniper’s Russian activities and way forward

    2022-03-07 · Kohlelieferverträge und Erweiterung des Lieferantenkreises.

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  32. [32] „Bes zensury“. На Зубкову готовится «покушение» („Ein ›Anschlag‹ auf Zubkova wird vorbereitet“)

    21. August 2020 · Ursprüngliche WordPress-Veröffentlichung; Konto BEZCENXURY. Die Identität des Verfassers ist nicht festgestellt.

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  33. [33] Natalia Zubkova. Две реальности („Zwei Realitäten“)

    Archiv von Materialien aus den Jahren 2019–2021 · Episode 08; Archiv A-15: Veröffentlichung mit Fotomontage, A-67: Nachrichten vom 17. August 2020.

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  34. [34] Rostechnadsor: Ergebnisse der KRU-Prüfung, nachgedruckt von „Westi promyschlennoi besopasnosti“

    14. Mai 2019 · 70 als gefährlich eingestufte Betriebsanlagen; Einschränkungen der Arbeiten in den Tagebauen Batschatski und Krasnobrodski.

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  35. [35] Staatliches Wirtschaftsgericht des Westsibirischen Gerichtsbezirks. Verfahren А27-110/2019

    20. November 2019 · Entscheidung Ф04-5045/2019; vollständiger Text in der Rechtsdatenbank Kontur.

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  36. [36] Bezirksgericht Belowo. Verfahren 12-71/2019

    27. Juni 2019 — Datum im Text · Aufhebung des Bescheids vom 13. Mai 2019; Kopie der Gerichtsentscheidung in Sudact.

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  37. [37] Rostechnadsor: Verstöße im A.-D.-Ruban-Bergwerk

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  38. [38] Gebietsgericht Kemerowo. Entscheidung im Verfahren Nr. 12-328/2019

    17. Juni 2019 — Datum im Entscheidungstext · Beschwerde gegen die Entscheidung des Stadtgerichts Leninsk-Kusnezki vom 15. April 2019. Kopie in Sudact; das Datum im Kopf des Portals weicht vom Text ab.

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  39. [39] Bezirksgericht Kemerowo. Entscheidung im Verfahren Nr. 5-50/2018

    12. Februar 2018 — Datum im Entscheidungstext · Bergwerk Juschnaja der AO Tschernigowez: Aussetzung des Vortriebs einer Transportstrecke. Kopie in Sudact; das Datum im Kopf des Portals ist falsch.

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  40. [40] Bezirksgericht Prokopjewsk. Verfahren 5-142/2020

    2. November 2020 — Datum im Entscheidungstext · Bergwerk Taldinskaja-Juschnaja; der Datenbankkopf nennt den 1. November.

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  41. [41] Rostechnadsor: Tagebau Karakanski-Juschny

    24. Februar 2021 · Mitteilung von Rostechnadsor, veröffentlicht vom Verband der Fachleute für Industrie- und Umweltsicherheit (SSPEB).

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  42. [42] Rostechnadsor: Arbeitsunterbrechung bei der OOO „Rasres TalTEK“

    12. Januar 2022 · Mitteilung der Pressestelle der Aufsichtsbehörde, veröffentlicht von PrawoTEK.

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  43. [43] Bettercoal. Public Report: Kuzbassrazrezugol Coal Company OJSC

    Historischer öffentlicher Bericht · PDF-Seite 5: Standorte und Daten; PDF-Seiten 9–10: gute Praktiken und Feststellungen.

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  44. [44] Bettercoal. Public Report: SUEK

    31. Januar 2020 · PDF-Seiten 5–6: Umfang und Daten; PDF-Seite 9: Verbesserungsbereiche.

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  45. [45] Bettercoal. Public Report: Taldinskaya Mining Company

    Historischer öffentlicher Bericht · PDF-Seiten 5–9: zwei Bergwerke, Prüfer, Daten und Feststellungen.

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  46. [46] Bettercoal. Kuzbasskaya Toplivnaya Company (KTK)

    Historisches Profil · Anfangsphase der Teilnahme seit Januar 2020.

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  47. [47] Bettercoal. Taltek Group

    Historisches Profil · Anfangsphase der Teilnahme seit Februar 2021.

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  48. [48] ХК «СДС-Уголь» стала партнёром международной ассоциации Bettercoal („Die Holding SDS-Ugol wurde Partner der internationalen Vereinigung Bettercoal“)

    20. März 2018 · Rudmet, nach Materialien der Holding SDS-Ugol: unternehmenseigene Bewertung der Ergebnisse und Liste der erforderlichen Verbesserungen.

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  49. [50] Bettercoal. SUEK — Fortschritt des Verbesserungsplans

    Juli 2022 · 40 Punkte: 17 überprüft, 8 mit ausstehender Überprüfung, 15 offen.

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  50. [51] Bettercoal. Taldinskaya Mining Company — Fortschritt des Verbesserungsplans

    Juli 2022 · 63 Punkte: 12 überprüft, 12 mit ausstehender Überprüfung, 39 offen.

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  51. [52] Fortum. Antworten auf vorab eingereichte Aktionärsfragen

    2022 · PDF-Seite 16, Frage 39: Antwort zur Beschaffung auf eine Frage zu Listwjaschnaja.

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  52. [53] Bettercoal Code, version 1.1

    Verabschiedet am 28. Juni 2017; Ausgabe vom Juli 2018 · PDF-Seite 7: Versionsgeschichte; PDF-Seiten 12–32: Anforderungen. Die gedruckten Seitenzahlen liegen um eins unter den PDF-Seitenzahlen.

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  53. [54] Bettercoal. Claims and Logo Use Guide

    2023 · Regeln für Aussagen zur Teilnahme und die Verwendung des Logos.

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  54. [55] Companies House. Responsible Commodities Sourcing Initiative Ltd

    Register überprüft am 28. Oktober 2026 · Nr. 07968009; Eintragung und früherer Name Bettercoal.

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  55. [56] Bettercoal Annual Report 2021

    Veröffentlicht am 28. Juli 2022 · PDF-Seiten 3–4: Arbeit aus der Ferne; PDF-Seiten 12–13: Organisationsführung; PDF-Seite 20: Russland; PDF-Seite 22: Finanzen. Doppelseiten, je zwei Druckseiten pro PDF-Seite.

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  56. [58] EGYPES 2024. Post Show Report

    2024 · PDF-Seite 15 / Druckseiten 26–27: Nadja Wendler, Wintershall Dea und ihre Äußerung.

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  57. [59] Bettercoal. JSC Shubarkol Komir is no longer a Bettercoal Supplier

    24. Juni 2019 · Anwendung der Teilnahmeregeln (Policy of Association), da der Verbesserungsplan nicht umgesetzt werden konnte.

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  58. [60] RECOSI Annual Report 2024

    Bericht für 2024 · PDF-Seite 11: Finanzierung; PDF-Seiten 14–16: Programmergebnisse.

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  59. [61] Bettercoal Assessment Manual, version 2.0

    1. Januar 2024 · PDF-Seite 11: Bezahlung; PDF-Seiten 19–21: Interviews; PDF-Seiten 26–33: Prüfung, Überwachung und Vertraulichkeit.

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  60. [62] Bettercoal Policy of Association, version 2, revision 1

    23. April 2025 · PDF-Seiten 3–6: Teilnahmebedingungen, Fristverlängerung und Beendigung der Zusammenarbeit.

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  61. [63] Bettercoal Grievance Mechanism, version 6

    19. Juni 2025 · PDF-Seiten 3–6: Zulässigkeit, Identitätsschutz, Fristen und Anfechtung.

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  62. [64] Bettercoal Lead Assessor Allocation Procedures, version 2

    Oktober 2025 · PDF-Seiten 7–9: Prüferauswahl, Interessenkonflikte und Zahlungen.

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  63. [65] Bettercoal Code 2.0

    März 2021 · Spätere Fassung des Kodex; im Artikel nicht rückwirkend auf die Besuche von 2017–2018 angewandt.

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  64. [66] Bettercoal. Gründungspressemitteilung

    18. April 2012 · PDF-Seiten 1–2: sieben Gründungsmitglieder, erstes neu beigetretenes Unternehmen, Vorsitzender und Unterstützung durch BSR.

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  65. [67] Companies House. Bestellung von Nadja Wendler zur RECOSI-Direktorin

    Bestellung am 27. November 2025; eingereicht am 19. Dezember 2025 · AP01, PDF-Seite 1.

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  66. [68] Companies House. Ende der Amtszeit von Frank Plümacher

    27. November 2025; eingereicht am 15. Dezember 2025 · TM01, PDF-Seite 1.

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  67. [69] RECOSI. Articles of Association

    Eingereicht am 13. Dezember 2023 · Satzung bei Companies House.

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  68. [70] Bettercoal. Financial Statements 2017

    31. Dezember 2017 · PDF-Seite 4: Bilanz; PDF-Seite 6: Mitglieder und Haftungsgarantie.

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  69. [71] Bettercoal. Financial Statements 2018

    31. Dezember 2018 · PDF-Seite 4: verkürzte Bilanz, keine Gewinn- und Verlustrechnung im eingereichten Abschluss.

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  70. [72] Bettercoal. Financial Statements 2019

    31. Dezember 2019 · PDF-Seite 4: Bilanz, festgestellt am 30. Juni 2020, Unterschrift im Namen des Boards: F. Pluemacher.

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  71. [73] Bettercoal. Financial Statements 2020

    31. Dezember 2020 · PDF-Seite 4: Bilanz, festgestellt am 20. Mai 2021.

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  72. [74] Bettercoal. Financial Statements 2021

    31. Dezember 2021 · PDF-Seite 4: Bilanz; PDF-Seite 6: acht Unternehmen im Board und die Geschäftsführung.

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  73. [75] Bettercoal. Financial Statements 2022

    31. Dezember 2022 · PDF-Seite 4: Bilanz; PDF-Seite 7: Zusammensetzung des Boards und Mitglieder.

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  74. [76] Companies House. Bestellung von Frank Plümacher zum Bettercoal-Direktor

    18. Juni 2019; eingereicht am 27. Juni 2019 · AP01, PDF-Seite 1: Bestellung zum Direktor am 18. Juni 2019. Der Uniper-Bericht datiert die Wahl zum Vorsitzenden auf April 2019; das sind unterschiedliche Ämter und Ereignisse.

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  75. [77] Volza. Suppliers of Uniper Global Commodities SE

    Seite mit Aktualisierung vom 26. September 2026 · Anbieter aggregierter Handelsdaten; die öffentliche Tabelle zeigt keine Daten einzelner Lieferungen.

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  76. [78] Uniper Sustainability Report 2017

    Mai 2018 · PDF-Seite 17: Frank Plümacher, leitender Vizepräsident für Gesundheitsschutz, Sicherheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

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  77. [79] Bettercoal suspends activities in Russia with immediate effect

    Erklärung vom 28. April 2022; Seitenkopf vom 3. Mai 2022 · Aussetzung der Planüberprüfung und der Nutzung des Status durch russische Produzenten.

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  78. [80] «Заключение кадастрового инженера от 3 июля 2019 года» — Gutachten des Katasteringenieurs vom 3. Juli 2019. Seite 1 mit geschwärzten personenbezogenen Daten

    3. Juli 2019; Untersuchung am 26. April 2019 · Vollständige Seite 1: Personenangaben, Adresse des untersuchten Hauses, Koordinaten und Unterschrift sind geschwärzt. Der Abstand bezieht sich auf das untersuchte Haus, nicht auf Natalias Wohnung.

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  79. [81] Uniper SE. Annual General Meeting on May 19, 2021 — Results of the Vote

    19. Mai 2021; archiviert am 21. Mai 2023, 16:25:34 UTC · PDF-Seite 1, Tagesordnungspunkt 4. Gültige Stimmen: 322 950 342; dafür: 305 116 131; dagegen: 17 834 211. Ursprüngliche Adresse: https://www.uniper.energy/sites/default/files/2022-03/2021_AGM_Uniper_SE_Results_of_the_Vote_EN.pdf

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  80. [82] Uniper. Sustainability resources — Link zum Beitrag The dilemma of investing in social and environmental remediation activities

    Überprüft am 28. Oktober 2026 · Die frühere Adresse cr.uniper.energy lässt sich nicht öffnen; die spätere Adresse /sustainability/dilemma-investing-social-and-environmental-remediation-activities leitet auf die Uniper-Startseite weiter. Text und Einzelheiten der Überprüfung sind im Arbeitsarchiv gespeichert.

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Zur Entstehung dieses Beitrags

Autorin: Natalia Zubkova. Dokumentenrecherche und -abgleich, Texterstellung und Layout: Viktor Andreevich Svetlov (Codex / OpenAI). Arbeitsmaterialien von Sergey Nikolaevich Severin dienten als Rechercheansätze. Die abschließenden redaktionellen Entscheidungen und die Verantwortung liegen bei Natalia Zubkova.